EINFACH UND PROBLEMLOS ÜBER ROTTERDAM UND AMSTERDAM EXPORTIEREN

Gerard van Heugten en Ben Engelen, Rockwool

Rockwool bekommt Export besser in den Griff

Die größte Steinwollfabrik des multinationalen Rockwool-Konzerns liegt in Roermond, im Südosten der Niederlande. Die dort hergestellte Steinwolle ist in erster Linie für den Beneluxraum bestimmt, aber einige Produkte – vor allem Spezialerzeugnisse – werden auch ins Ausland exportiert. Das Unternehmen geht davon aus, dass die durch das Port Community System von Portbase angebotenen ECS-Dienste die Ausfuhr über den Rotterdamer Hafen weiter erleichtern.

Rockwool hat vor allem durch die Produktion unterschiedlichster Dämmstoffe für die Bauwirtschaft Bekanntheit erlangt. Darüber hinaus liefert das Unternehmen ein breites Spektrum an Dämmmaterial für die Fertigungsindustrie sowie Gartenbausubstrate für Anbaubetriebe. In Rockwools großer Fabrikanlage in Roermond wird an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr gearbeitet. „Und Gleiches gilt für den Vertrieb", erklären Gerard van Heugten, Manager Transportplanung, und Zollanmelder Ben Engelen. „Je nach Jahreszeit passieren täglich zwischen 150 und 250 Lkw die Werkstore." Rockwool ist großer Befürworter der so genannten EuroCombis, überlanger Lkws mit einer Länge von 25,25 m, die im Gegensatz zum herkömmlichen Lkw, der mit einer Länge von 18,75 m nur 50 t laden darf, bis zu 60 t transportieren können.   „Sie sind nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch besser für die Umwelt. Im Prinzip ließe sich die Zahl der benötigten Lkws um ein Drittel reduzieren", erklärt van Heugten.

Der größte Teil der Rockwool-Produktion in Roermond ist für den Beneluxraum bestimmt. Van Heugten: „Einen kleinen Teil exportieren wir aber auch ins Ausland, vor allem Spezialprodukte wie Dammstoffe für die Rohrleitungen von Chemieanlagen im Mittleren Osten." Jährlich summieren sich die Auslandsfrachten auf rund 3000 Container, von denen der größte Teil die Europäische Union über Rotterdam verlässt. „Für den Transport zum Hafen nutzen wir in den meisten Fällen die Inland-Terminals in Born und Venlo. Die Container werden an unseren Fabriktoren abgeholt und anschließend mit Binnenschiffen oder auf der Schiene zu den Containerterminals in Rotterdam transportiert."

Bürokratie Der Weg der Begleitpapiere ist weniger geradlinig. Im Falle vieler Länder ist ein Besuch der betreffenden Botschaft und der Handelskammer vor Ort erforderlich, um die notwendigen Ausfuhrdokumente zu erhalten. Darüber hinaus müssen ein Seefrachtbrief und in manchen Fällen auch ein Akkreditiv ausgestellt werden, während der Zoll eine elektronische Ausfuhranmeldung verlangt. All dies zusammengenommen geht mit hohem fachlichem Aufwand einher.Van Heugten und Engelen:„Häufig besteht ein einziger Exportauftrag aus mehreren Containern. Leider müssen wir manchmal beim Eintreffen der Container im Hafen feststellen, dass die Schifffahrtsgesellschaft auf dem vereinbarten Schiff keinen Platz für alle Container hat." Das heißt für Rockwool, dass ein großer Teil der Schreibarbeit nochmals zu bewältigen ist oder dass die Papiere geändert werden müssen. „Dass nicht alle Container an Bord genommen wurden, erfahren wir in den meisten Fällen erst, wenn das Schiff den Hafen bereits verlassen hat."

Vorteile der ECS-Dienste Aus diesem Grund ist Rockwool hocherfreut über die die neuen ECS-Dienste von Portbase.„Nun können wir genau sehen, was mit unseren Containern im Hafen geschieht. Das ist äußerst wertvoll. Und sollte die Ausfuhrbestätigung des Zolls fehlen, bieten die Daten der ECS-Dienste eine alternative Möglichkeit zum Nachweis, dass ein Container den Hafen verlassen hat. So lassen sich später komplizierte Fragen der Zollbehörden vermeiden. "Daher sind die ECS-Dienste in den Augen von van Hugten und Engelen eine wirkliche Verbesserung, die den Export über Rotterdam noch attraktiver macht.„ Man kann die eigene Fracht genau verfolgen und hat stets alles im Griff. Europäische Exporteure werden über diese ECS-Dienste sehr glücklich sein. Und für den Hafen sind sie eine wertvolle Erweiterung des Leistungsangebots."