HCN Barge um Cut-off für Lösch-/Ladeliste erweitert

Für jede von einem Binnenschifffahrtsunternehmen eingeschickte Lösch-/Ladeliste gibt es in Kürze im Dienst Hinterland Container Notification (HCN) Barge einen automatischen Cut-off-Zeitpunkt. Danach bekommt diese Lösch-/Ladeliste den Status definitiv und kann nicht mehr geändert werden. Mit den korrekt vorangemeldeten („grünen“) Containern kann das Terminal dann den Besuch des Binnenschiffs gut vorbereiten. Die Einführung des Cut-off ist zugleich ein weiterer Schritt hin zur Einführung der integralen Planung durch Nextlogic. Mit den definitiven Lösch-/Ladelisten können diese Planungen weiter optimiert werden.

Als Testlauf wird der Cut-off in HCN Barge ab dem 3. November erst für alle Binnenschiffsbesuche bei RWG umgesetzt. Danach folgen die anderen Deepsea-Terminals. Sollte dies dort zu einer geänderten Arbeitsweise führen, werden wir Sie in einer extra Nachricht darüber informieren. Jedes Terminal legt den für HCN Barge anzuwendenden Cut-off-Zeitpunkt selbst fest. Für laden leer, laden voll, löschen leer und löschen voll können dies verschiedene Zeitpunkte sein. Auf Binnenschiffen mit einer gemischten Ladung ist der späteste Cut-off-Zeitpunkt maßgebend.

Nur „grüne“ Container auf der Lösch-/Ladeliste

Nach dem Cut-off in HCN Barge werden „rote“ Container (wie üblich) automatisch entfernt. Das Ergebnis ist eine saubere Lösch-/Ladeliste, auf der nur „grüne“ Container stehen. Hinzufügen oder Entfernen von Containern ist dann nicht mehr möglich. „Grüne“ Container auf einer definitiven Lösch-/Ladeliste können allerdings immer noch „rot“ werden. Zum Beispiel durch eine nach dem Cargo-Cut-off angekündigte Zollinspektion.

Nach Cut-off doch noch einmal öffnen?

Wenn ein Binnenschifffahrtsunternehmen in einer definitiven Lösch-/Ladeliste doch noch Änderungen vornehmen muss, ist dies nur durch direkte Kontaktaufnahme zum Terminal möglich. Der Terminalbetreiber kann die Lösch-/Ladeliste dann in HCN Barge noch einmal öffnen. Danach führt das Binnenschifffahrtsunternehmen die Änderungen durch und muss die Lösch-/Ladeliste in HCN Barge dann selbst wieder schließen.

Minimum Call Size

Jedes Terminal kann in HCN Barge pro Kai eine Minimum Call Size angeben. Enthält eine Lösch-/Ladeliste zum Cut-off-Zeitpunkt nicht ausreichend „grüne“ Container, dann bleibt sie offen. HCN Barge kontrolliert fortlaufend, ob die Minimalanforderung doch noch erreicht wird. Sobald dies der Fall ist, wird die Lösch-/Ladeliste geschlossen und an den Terminalbetreiber übermittelt.

Weitere Informationen?

Haben Sie noch Fragen? Ron Martens von Portbase gibt Ihnen gerne Auskunft. Sie erreichen ihn unter r.martens@portbase.com oder 0031 (0)6 – 512 677 64.

Dies können Sie im Herbst von Portbase erwarten

Die Hafen- und Logistikwelt steht unvermindert vor großen Herausforderungen. In den aktuellen, durch das Coronavirus für alle turbulenten Marktbedingungen, sorgt Portbase weiterhin für eine stabile Funktion des Port Community Systems rund um die Uhr. Außerdem kümmern wir uns mit Get Ready for Brexit um einen sanften Übergang zu den am 1. Januar 2021 in Kraft tretenden Zollformalitäten im Verkehr mit dem Vereinigten Königreich. Und selbstverständlich arbeiten wir kontinuierlich an weiteren Verbesserungen und Erweiterungen unserer gesamten sonstigen digitalen Dienstleistung. In diesem Update lesen Sie, was Sie diesen Herbst von Portbase erwarten können.

 

Auf dem Weg zur neuen Version von HCN Road: Tests verlaufen erfolgreich

In Kürze steht allen Fuhrunternehmen die neue Version von Hinterland Container Notification (HCN) Road zur Verfügung. Zusammen mit einigen Parteien führen wir zurzeit Tests durch. Sowohl für die Nutzung von HCN Road über das Internet als auch mittels der neuesten API-Verbindung. Direkt anschließend beginnen wir auch mit dem Test für Kunden mit einer bestehenden Systemverbindung wie EDI & API. Weiterlesen

rst noord

RST Zuid verschiebt die Implementierung des neuen TOS

Die folgende Nachricht wurde Ende September veröffentlicht. Leider muss RST Zuid die Umstellung auf ein neues Terminal Operating System (TOS) auf den 7.-8. November 2020 verschieben. Lesen Sie die vollständige Nachricht hier.

Am Wochenende des 17. und 18. Oktober 2020 stellt Rotterdam Short Sea Terminals Süd (RST Zuid) auf ein neues Terminal Operating System (TOS) um. An diesem Wochenende liegt deshalb sowohl auf RST Zuid als auch auf RST Noord der Betrieb still. Alle Details finden Sie hier. Nach diesem Wochenende arbeiten RST Zuid und RST Noord dann mit einem gemeinsamen TOS. Die Nutzung mehrerer Portbase-Dienste wird dabei (teilweise) zur Pflicht.

Hinterland Container Notification Barge (HCN Barge)
Ab dem 19. Oktober 2020 7:00 Uhr müssen Sie (zusätzlich zu Ihren Besuchen) auch die Ladung Ihrer Binnenschiffe über HCN Barge voranmelden. Dies gilt sowohl für RST Zuid als auch für RST Noord. HCN Barge wird so noch mehr zu Ihrem zentralen Zugang für den gesamten Hafen. Achtung! Bei RST können Sie noch keinen Statusabfragen für Ihre Container durchführen oder Ihre Voranmeldungen updaten.

Terminalcode: NLRTM + RSTNO / NLRTM + RSTZU
EAN-Code: 8713755259860

Hinterland Container Notification Road (HCN Road)
Ab dem 19. Oktober 2020, 07:00 Uhr melden Sie Ihre Besuche bei RST Zuid und RST Noord, als einem Terminal mit einem gemeinsamen TOS, über HCN Road (und Road Planning EDI) vor. Für RST Zuid ist diese Art des Voranmeldens neu. Ein über HCN Road gut vorangemeldeter Fahrer (inklusive Zollunterlagen) erledigt seine Formalitäten bei einem Selfservice-Desk und muss sich nicht mehr am Schalter anstellen. Der Terminalbesuch verläuft so 25% schneller.

Im Laufe des Jahres 2021 macht RST die Nutzung von HCN Road zur Pflicht. Vorher führt RST noch TAR-Codes ein. Ein gut vorangemeldeter Fahrer mit einem TAR-Code muss dann bei Ankunft auf dem Terminal seine Fahrerkabine nicht mehr verlassen. Dadurch reduziert sich die Turnaround-Zeit seines Besuchs weiter.

Achtung! Bei RST können Sie noch keinen Statusabfragen für Ihre Container durchführen.

Terminalcode: NLRTM + RST
EAN-Code: 8713755259860

Notification Import Documentation und Notification Export Documentation
Alle Ihre Zollunterlagen können Sie schon seit längerem sowohl bei RST Zuid als auch bei RST Noord über die Portbase-Dienste Notification Import Documentation und Notification Export Documentation voranmelden. Ab dem 1. Januar 2021 ist bei RST diese Voranmeldung von Dokumenten für alle Sendungen vorgeschrieben. Ab dann können Sie Ihre Container erst abholen oder anliefern, nachdem das dazugehörende Zolldokument digital über Portbase vorangemeldet wurde. Dies gilt sowohl für Brexit- als auch für andere Ladung. Sind Sie noch kein Teilnehmer? Dann schauen Sie auf www.portbase.com/brexit wie Sie sich anmelden können. Auch für die Dienste Import Status und Track & Trace Export. Damit prüfen Sie vorab den Zollstatus Ihrer Container bei RST. So vermeiden Sie unnötige Fahrten.

Weitere Informationen
Möchten Sie mehr über einen oder mehrere dieser Portbase-Dienste erfahren? Auf Portbase Support finden Sie Anleitungsvideos, Kurzanleitungen und die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

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UWT führt schrittweise die Voranmeldung über Portbase ein

Achtung! Starttermin Voranmeldung über Portbase bei UWT geändert. Sie können UWT bis auf Weiteres ohne Voranmeldung besuchen. Für Besuche nachts und am Wochenende bleibt die Voranmeldung jedoch noch vorgeschrieben. Dazu können Sie die bekannten alternativen Methoden nutzen. Lesen Sie im Folgenden den geänderten Bericht.

Die Leercontainerdepots UWT Bunschotenweg und UWT Waalhaven führen schrittweise die Voranmeldung über Portbase ein. Damit soll der Andrang an den UWT-Schaltern zeitlich gestreckt werden. Zurzeit läuft ein Test mit vier Fuhrunternehmen. Nach und nach werden darauf aufbauend weitere Fuhrunternehmer angeschlossen. Nach der Anmeldung erhalten Sie automatisch Statusinformationen. Für Besuche nachts und am Wochenende bleiben für beide UWT-Standorte die Voranmeldung und der Besitz der Cargocard jedoch noch vorgeschrieben. Dies kann außer über Portbase auch über die bekannten alternativen Methoden erledigt werden.

Die Vorteile
UWT Bunschotenweg und UWT Waalhaven sind die ersten Leercontainerdepots, die die Portbase-Dienste Hinterland Container Notification (HCN) Road / Road Planning EDI nutzen werden. Die Vorteile:
• Sie können jeden Besuch bei den beiden Depots optimal planen
• vorab Einblick in den Buchungsstatus oder die Annahme eines Leeren Containers
• einfacher Zugang zum Depot über einen TAR-Code (Truck Appointment Reference)
• schnellere Abfertigung am Schalter
• schnellere Runde über das Depot
• eine einzige Anlaufstelle für den gesamten Hafen: Voranmeldung über das Port Community System

TAR-Code und Slot-Zeiten
Bei der Voranmeldung fordern Sie bei UWT zugleich eine Slot-Zeit an. Mit dem TAR-Code, den Sie von Portbase bekommen, bekommt Ihr Fahrer dann einfach Zugang zum Depot. Achtung! Pro TAR-Code können Sie vorerst nur einen Container verknüpfen. UWT hat drei Slot-Zeiten: eine für tagsüber (6:00 bis 22:00 Uhr), eine für nachts (22:00 bis 6:00 Uhr) und eines für das Wochenende (Samstag, 06:00 bis 12:00 Uhr).

Geschäftsführer Willem Beskers von UWT: „Wenn Sie nachts oder am Wochenende unsere Standorte am Bunschotenweg und im Waalhaven besuchen, müssen Sie sich voranmelden und im Besitz einder Cargocard sein. Aus Sicherheits- und Effizienzgründen bekommen zu diesen Zeiten nur vorangemeldete Fahrer Zugang. In Kürze werden wir auch das Voranmelden für tagsüber zur Pflicht machen.“

Praktische Informationen
Sie erhalten eine extra Mitteilung über den Zeitpunkt, ab dem Sie sich für beide Leercontainerdepots voranmelden können. Arbeiten Sie von Ihrem eigenen System aus mit HCN Road API oder Road Planning EDI? Unten finden Sie die benötigten Codes. Diese haben wir auch Ihrem Softwarelieferanten mitgeteilt.

  EAN-Code Standortcode (edifact) Standortcode (XML/SMDG)
UWT Depot Bunschotenweg 8713755903541 NLRTM + UWT NLRTMUWT
UWT Depot Waalhaven 8713755047085 NLRTM + WHT NLRTMWHT

Haben Sie noch Fragen? Der Portbase Service Desk gibt Ihnen gerne Auskunft. Wir sind erreichbar unter servicedesk@portbase.com und 0031 88 625 25 25.

Deal oder No-Deal: Zollformalitäten sind ein Fakt

Der 1. Januar 2021 nähert sich mit Riesenschritten! Für den gesamten Warenverkehr mit dem Vereinigten Königreich gelten ab diesem Datum Zollformalitäten. Als Portbase-Kunde sind Sie schon ein ganzes Stück weit vorbereitet. Im neuen Get Ready for Brexit Newsletter lesen Sie, was Sie möglicherweise sonst noch machen können oder müssen.

Auf Portbase Support finden Sie z.B. praktische Tipps für Anfänger im Port Community System (PCS) und kurze Anleitungsvideos für unsere Dienste Notification Export Documentation, Notification Import Documentation, Track & Trace Export und Import Status. So können Sie sich mit diesen Diensten rechtzeitig beschäftigen und sind am 1. Januar 2021 perfekt vorbereitet.

Außerdem möchten wir Sie um Aufmerksamkeit für Folgendes bitten:
• Für die Nutzung von Notification Import Documentation bei den Shortsea- und Fährterminals wird ein zusätzlicher übergreifender Terminalvertrag benötigt. Haben Sie sich bereits darum gekümmert? Wenn nicht, können Sie diesen Terminalvertrag unter sales@portbase.com bei Portbase anfordern und danach unterzeichnet zurückschicken.
• Wenn Sie mit einer Systemverbindung arbeiten, müssen Sie die aktuellen Versionen von Notification Import Documentation und Notification Export Documentation nutzen, um über Portbase Ihre Zollunterlagen bei Shortsea- und Fährterminals voranmelden zu können. Überprüfen Sie dies bei Ihrer IT-Abteilung oder Ihrem Softwarelieferanten. Die entsprechenden EDI-Spezifikationen finden Sie hier.

Viel Erfolg bei Ihren Brexit-Vorbereitungen. Zusammen vermeiden wir Stockungen!

In Kürze Verfügbarkeit Port Community System rund um die Uhr einsehbar

Am 23 Juli 2020 führt Portbase eine extra Statuswebsite ein. Auf status.portbase.com kann jeder rund um die Uhr die aktuelle Verfügbarkeit des Port Community Systems (PCS) und aller PCS-Dienste überprüfen. Zugleich verbessert Portbase den Informationsfluss, wenn tatsächlich eine Störung auftritt. PCS-Nutzer und andere Beteiligte können diesbezügliche Meldungen sowohl per E-Mail als auch – neu – per SMS, RSS-Feed oder Webhook erhalten. Portbase hat sich zum Ziel gesetzt, die Community zu jedem Zeitpunkt optimal zu informieren. 

Eine der wichtigsten Verbesserungsmöglichkeiten, die sich aus der jüngsten Kundenzufriedenheitsumfrage von Portbase ergab, betrifft den Informationsfluss bei Störungen im PCS. Die Verfügbarkeit der Dienste ist mit 99,95% zwar hoch, doch jede Störung ist eine zu viel. Portbase ist sich darüber im Klaren, dass PCS-Nutzer und andere Beteiligte in einem solchen Moment sofort informiert werden möchten. Zugleich können die Schwierigkeiten bei der Übermittlung der digitalen Meldungen eine Ursache haben, die nichts mit dem PCS zu hat. So könnte es Probleme bei einem Provider geben oder bei den Systemen von anderen Gliedern der Logistikkette.  

Jederzeit Echtzeit-Einblick  

Portbase möchte für seine Kunden und andere Beteiligte vollkommen offen und transparent sein. Mit der Einführung einer zentralen Statuswebsite macht die Organisation einen weiteren Schritt in diese Richtung. Die Website zeigt für jeden Portbase-Dienst in Echtzeit den aktuellen Status. Außerdem wird auf der Website über geplante Wartungsarbeiten informiert. So hat jeder rund um die Uhr Zugang zu den aktuellen Informationen über die Verfügbarkeit des PCS. 

Neben E-Mail auch Updates über andere Kanäle 

Bei geplanten Wartungsarbeiten oder einer Störung informiert Portbase die PCS-Nutzer und andere Beteiligte schon immer proaktiv per E-Mail. Dies wird jetzt noch verbessert: 

  • Anstatt bei einer Störung alle 45 Minuten automatisch ein Update zu versenden, wird Portbase dies nur noch machen, wenn sich der Status ändert. Man erhält somit keine unnötigen E-Mails mehr. 
  • Es wird möglich sein, eine Störungsmeldung nicht nur per E-Mail, sondern auch über andere Kanäle zu empfangen. Möglich ist dies per SMS, RSS-Feed oder einen Webhook (die Informationen der Statuswebsite können so direkt in der eigenen Systemumgebung angezeigt werden). Jeder kann seine eigenen Präferenzen einstellen. 

Wer zurzeit noch keine Störungsmeldungen erhält, kann sich unkompliziert dafür eintragen. Dabei gibt man auch an, über welche Dienste man informiert werden möchte. Außerdem kann zwischen den verschiedenen Benachrichtigungskanälen gewählt werden. Das vollständige Kommunikationsprotokoll im Fall einer Nichtverfügbarkeit des PCS finden Sie hier. 

Zukunft 

Portbase kennt den häufig geäußerten Kundenwunsch nach einer zentralen Quelle, in der man die Verfügbarkeit aller mit dem PCS verknüpften Systeme (Zollbehörde, Containerterminals etc.) sehen kann. Die neue Statuswebsite ist die Basis, auf der aufbauend weitere Schritte dorthin unternommen werden können. 

Weitere Informationen 

Haben Sie noch Fragen? Schauen Sie auf unsere Support-Seite oder rufen Sie unseren Service Desk an. Sie erreichen ihn unter 0031 88-625 25 25 oder servicedesk@portbase.com 

Heeft u vragen over de services of het Port Community System? Neem dan contact op met de Service Desk.

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Erste Binnenschifffahrtsunternehmen erfolgreich an HCN Barge API angeschlossen

HTS Intermodaal und neska Container Line wurden als erste Binnenschifffahrtsunternehmen von ihren jeweiligen Softwarelieferanten Modality und Yellowstar über APIs an den Dienst Hinterland Container Notification (HCN) Barge von Portbase angeschlossen. Beide Binnenschifffahrtsunternehmen erledigen ihre Voranmeldungen jetzt automatisch und blitzschnell von ihren eigenen Systemen aus. Modality / HTS Intermodaal und Yellowstar / neska Container Line teilen ihre Erfahrungen.

Modality und HTS Intermodaal

„Der große Vorteil der API-Technik ist die Geschwindigkeit“
„Im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden mit der Nutzung von APIs“, sagt der Managing Director von Modality, Evert van Hoven. „In den Interfaces zwischen verschiedenen Kunden wenden wir sie schon seit Jahren an. Der große Vorteil der API-Technik ist die Geschwindigkeit. Ein Knopfdruck, und die Informationen sind sofort im System auf der anderen Seite verfügbar. Bei EDI gibt es dabei einen beträchtlichen Zeitunterschied.“

Intensive Zusammenarbeit
Binnenschifffahrtsunternehmen HTS gehört zu den Modality-Kunden, die bereits länger mit APIs arbeiten. Ihre Anmeldung als Testkunde für HCN Barge war sehr willkommen. „HTS Intermodaal wollte gerne mithelfen“, so Van Hoven. „Sie haben viel Zeit, Erfahrung und Energie investiert, um uns und Portbase mit Wissen aus ihrer täglichen Praxis zu unterstützen.“ Innerhalb einiger Monate wurde so ein für HTS Intermodaal stabil arbeitendes HCN Barge API verwirklicht. „Portbase hat beim Aufsetzen der API-Spezifikationen auch uns und HTS Intermodaal um Input gebeten. Das ging hin und her. Auf diese Weise kamen schließlich die endgültigen API-Spezifikationen zustande.“

Alle Vorinformationen direkt aus dem eigenen System
Als ersten Schritt erledigt HTS Intermodaal jetzt die Voranmeldungen für die großen Deepsea-Terminals im Rotterdamer Hafen vollständig über HCN Barge API. Alle Informationen über Schiff und Ladung gehen direkt aus dem eigenen System von HTS Intermodaal aus mittels APIs an Portbase. Die Nutzung der Webseiten von HCN Barge zum Durchgeben der Schiffsrotationen und für die Voranmeldung der Schiffsbesuche ist nicht mehr notwendig. Van Hoven: „Inzwischen haben wir für HTS Intermodaal Phase 2 eingeläutet. Dabei richten wir zusätzliche Felder ein, sodass von HCN Barge API aus auch automatisch die benötigten Informationen an Nextlogic gehen, für die integrale Planung aller Containerbinnenschiffbesuche im Hafen von Rotterdam. Schritt für Schritt nähern wir uns so dem Endergebnis.“

Danach andere Binnenschifffahrtsunternehmen anschließen
„Zwischen uns und Portbase gibt es eine gute Zusammenarbeit“, schließt Van Hoven. „Wir haben täglich Kontakt und wöchentlich eine Besprechung. Geplant ist, sobald Phase 2 reibungslos funktioniert, auch den anderen Binnenschifffahrtsunternehmen, die zu unseren Kunden zählen, die Möglichkeit zu bieten, auf HCN Barge API umzustellen.

Yellowstar und neska Container Line

„Wir bekommen jetzt viel schneller viel bessere Informationen“
„Unsere IT-Systeme können seit kurzem alle Informationen, die von außen eingehen und die wir selbst rausgeben, automatisch verarbeiten“, so der Managing Director von neska Container Line, Hans Buytendijk. „HCN Barge ist dabei ein wichtiges Element. Deshalb muss man dafür sorgen, dass man gut daran angeschlossen ist.“
Zusammen mit dem Softwarelieferanten Yellowstar hat sich das Unternehmen als Vorreiter für die Realisierung einer vollwertigen API-Verknüpfung eingesetzt. Buytendijk: „Als Vorreiter ist man direkt an der Prozessentwicklung beteiligt. Die tägliche Praxis sieht schließlich oft anders aus als bei der Planung am Reißbrett bedacht. Im Dialog mit allen Parteien kann man tatsächlich mitreden und so zur passenden Umsetzung gelangen.“

Voranmelden ohne händische Aktionen
Inzwischen erledigt neska Container Line seine Voranmeldungen bei allen großen Deepsea-Terminals auf der Maasvlakte über HCN Barge API. Chief Commercial Officer von Yellowstar, Rianne Groffen: „Beim Voranmelden sind bei neska Container Line keine händischen Aktionen mehr notwendig. Das spart Zeit und vermeidet Fehler. Alle benötigten Daten über Reise, Besuche und Container gehen jetzt über HCN Barge API an die Terminals und kommen auf die gleiche Weise auch wieder zu neska Container Line zurück.“

Zeit für den Kunden
„Konkret sorgt dies dafür, dass wir viel schneller viel bessere Informationen erhalten, die wir anschließend automatisch verarbeiten können“, verdeutlicht Buytendijk die Vorteile. „Letztendlich bringt dies unser Unternehmen auf ein viel höheres Niveau. Unsere Mitarbeiter müssen ihre Zeit nicht mehr für immer wiederkehrende händische Aktionen aufwenden, sondern können sich mit voller Kraft den Kunden und der kreativen Lösung ihrer Transportfragen widmen.“

In den Startblöcken für Nextlogic
Sobald das „go“ kommt, wird Yellowstar neska Container Line über HCN Barge API auch an Nextlogic anschließen. Groffen: „Wir sind glücklich über die Zusammenarbeit Portbase – Nextlogic und die Entscheidung für die neueste API-Technologie. Für die bevorstehende integrale Planung aller Containerbinnenschiffbesuche im Hafen von Rotterdam brauchen wir neska Container Line jetzt nur mit Portbase zu verbinden. Das sorgt für Klarheit und macht es einfacher für alle Beteiligten.“

HCN Barge API sorgt dafür, dass wir viel schneller viel bessere Informationen erhalten, die wir dann automatisch verarbeiten können. Unsere Mitarbeiter müssen ihre Zeit nicht mehr für immer wiederkehrende händische Aktionen aufwenden, sondern können sich mit voller Kraft den Kunden und der kreativen Lösung ihrer Transportfragen widmen.

Hans Buytendijk, Managing Director von neska Container Line

Brexit: keine Verlängerung der Übergangsfrist; Folgen in niederländischen Häfen unmittelbar nach dem 31. Dezember 2020

Großbritannien hat am 31. Januar 2020 die EU verlassen. Ab diesem Tag gilt ein Übergangszeitraum bis zum 31. Dezember 2020. In diesem Zeitraum bleiben alle EU-Regeln und -Gesetze für Großbritannien in Kraft. Für Bürger und Unternehmen aus der EU und Großbritannien verändert sich in diesem Zeitraum fast nichts. Sie haben Zeit, sich auf die neuen Vereinbarungen vorzubereiten, die Großbritannien und die EU über ihr zukünftiges Verhältnis nach dem 31. Dezember 2020 treffen werden.

Übergangszeitraum

Der Übergangszeitraum hätte verlängert werden können, wenn beide Parteien dies vor dem 1. Juli 2020 vereinbart hätten. Die Briten haben jedoch mitgeteilt, dies nicht zu wollen. Jetzt, wo der Termin 1. Juli verstrichen ist, kann der Übergangszeitraum nicht mehr unter dem Austrittsabkommen verlängert werden.

Neue Beziehung

Das bedeutet, dass bis zum Herbst Zeit ist, Vereinbarungen über die neue Beziehung zwischen der EU und Großbritannien zu treffen. Die neuen Vereinbarungen müssen nach dem Übergangszeitraum in Kraft treten, der am 31. Dezember 2020 endet. Diese neuen Vereinbarungen müssen erst von den EU-Ländern, dem britischen Parlament und dem Europaparlament bestätigt werden. Wenn es nicht gelingt, Vereinbarungen über eine neue Handelsbeziehung zu treffen, fallen beide Parteien am Ende des Übergangszeitraums auf die Regeln der Welthandelsorganisation zurück (u.a. höhere Importzölle, Regeln für Produktakzeptanz). Zurzeit verlaufen die Verhandlungen zäh und bei wichtigen Punkten liegen die Ansichten von Großbritannien und der EU noch weit auseinander. Beide Parteien haben zugesagt, intensiver verhandeln zu wollen.

Zollformalitäten zum 1. Januar 2020 sicher

Egal, welche Ergebnisse die Verhandlungen haben werden, Unternehmen werden es in jedem Fall mit Zollformalitäten zu tun bekommen. Auch wenn es zu einer Handelsbeziehung kommt. Nehmen Sie beispielsweise Länder wie Norwegen oder die Schweiz. Mit ihnen gibt es weitgehende Handelsbeziehungen und auch für diese Länder gelten Zollformalitäten wie z.B. Zollerklärungen.
Nach Ende des jetzigen Übergangszeitraums ist also ab dem 1. Januar 2021 aus und nach Großbritannien kein freier Warenverkehr mehr möglich. Dies gilt sowohl für Shortsea als auch für Fähre. Unternehmen müssen sich auf diese neue Realität vorbereiten.
Weitere Informationen finden Sie auf www.getreadyforbrexit.eu.

Cargo Tracker bietet Echtzeit-Einblick in Importströme

2. Juni 2020 – Cargo Tracker, der Track-&-Trace-Dienst von Portbase, steht nach einer erfolgreichen Pilotphase ab sofort zur Verfügung. Cargo Tracker bietet Verladern und Spediteuren Echtzeit-Statusinformationen über die Container, die sie über den Hafen von Rotterdam importieren. Cargo Tracker eignet sich hervorragend für Parteien, die ihre Logistik und ihre Meldepflichten auslagern, aber dennoch Einblick in den Ladungsstrom haben möchten, um ihre eigenen Prozesse und Planungen entsprechend anzupassen.

Cargo Tracker ist die Fortsetzung von Boxinsider der Hafenbehörde von Rotterdam (im Folgenden: HbR). Durch die Zusammenlegung der Track-&-Trace-Aktivitäten von HbR und Portbase wird ein umfassenderer Service und ein klares Angebot für den Markt geschaffen. Nachdem die Kunden von Boxinsider im April zu Portbase verlagert wurden, fand eine erfolgreiche Pilotphase statt. Ab heute ist Cargo Tracker ein regulärer kostenpflichtiger Dienst von Portbase. Cargo Tracker ist über das Web und als API verfügbar. Über eine API können Sie Cargo Tracker nach Ihren Wünschen in Ihr eigenes Softwaresystem integrieren.

„Mit Cargo Tracker sparen Sie Zeit. Auf einer einzigen Bildschirmseite haben Sie einen Echtzeit-Überblick über den Status der erwarteten Schiffe im Hafen, die Löschzeit Ihrer Container und die Abfahrt von den meisten Seeterminals. Und wenn sich während des Transports etwas ändert, erhalten Sie eine Push-Benachrichtigung, sodass Sie immer proaktiv informiert sind. Sie müssen also nicht mehr alle Terminal- und Reederei-Webseiten im Auge behalten“. (Peter Vink, Sales Manager)

Ein breiteres Dienstpaket für Spediteure und Verlader
Mit dem Dienst Cargo Information 2.0 bietet Portbase bereits Track & Trace und Güterinformationen an, er eignet sich aber besonders, wenn Sie über Portbase auch andere Meldepflichten erfüllen. Eine Einschränkung dieses Dienstes besteht darin, dass immer nur eine Partei die Ladungsdaten einsehen kann. Cargo Tracker bietet eine Track-&-Trace-Erfahrung für jeden, der seinen Container im Hafen von Rotterdam verfolgen möchte, auch wenn Ihr Spediteur Ihre Meldepflichten über Portbase abwickelt.

In der kommenden Zeit wird Portbase Cargo Tracker um zusätzliche Funktionen erweitern, wie Informationen über Rotationen, das Vorhandensein einer Zollgut-Übernahme-Erklärung und eine eventuelle Inspektion und Freigabe. Mit Cargo Tracker wird dieses Jahr auch die Nachverfolgung von Aufliegern möglich sein. Ab dem nächsten Jahr sollen weitere (Binnen-)Terminals angeschlossen werden.

Sind Sie neugierig, wie Sie Cargo Tracker nutzen können? Werfen Sie einen Blick auf unsere Cargo Tracker Website oder kontaktieren Sie uns.

Mail: sales@portbase.com
Tel. 0031 88 – 6252534