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Das Vereinigte Königreich (UK) und die Europäische Union (EU) haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vereinbart, die Frist für den Austritt aus der EU nach Artikel 50 bis spätestens 31. Oktober 2019 zu verlängern. Das bedeutet, dass der am 12. April drohende No-Deal-Brexit, einschließlich der damit verbundenen negativen Folgen, abgewendet wurde.

 

Was bedeutet die Verschiebung für die Lösung in den niederländischen Häfen?

Portbase hatte die Anpassungen seines Systems zur Lösung der Probleme beim Transport über die niederländischen Häfen bereits am 29 März abgeschlossen. Daran ändert sich somit nicht viel. Durch die Verschiebung erhalten Unternehmen allerdings mehr Zeit, sich auf den Austritt vorzubereiten und an der vorgeschlagenen Lösung teilzunehmen. Diese Aufforderung wird von den verschiedenen Organisationen in den Häfen weiterhin unterstützt. Es gibt noch viele (vor allem ausländische) Unternehmen, die sich Portbase anschließen müssen, um auch nach dem Brexit noch Waren über die niederländischen Häfen transportieren zu können.

Welche Daten müssen genau überwacht werden?

Der neue Stichtag ist nun der 31. Oktober. Dann können drei Dinge geschehen:

  • Wenn es am 31. Oktober (oder vielleicht früher) zu einer Einigung kommt, beginnt die Übergangszeit, die bis zum 31. Dezember 2020 läuft. Während dieses Zeitraums bleiben die EU-Vorschriften und -Gesetze im Vereinigten Königreich in Kraft.
  • Wenn es am 31. Oktober keine Einigung gibt, könnte es zu einem ungeregelten Brexit kommen, bei dem das Vereinigte Königreich die EU sofort und ohne jegliches Abkommen verlässt.
  • Und schließlich kann die EU eine erneute Verschiebung gewähren.

Ein weiteres wichtiges Datum ist der 1. Juni. Wenn die Briten nicht an den Wahlen zum Europäischen Parlament vom 23. bis 26. Mai teilnehmen oder nicht teilnehmen wollen, wird das Vereinigte Königreich die EU am 1. Juni verlassen – mit oder ohne Abkommen.

Was sollten Unternehmen jetzt tun?

Es bleibt zwar mehr Zeit, aber die Möglichkeit eines ungeregelten Brexits bleibt bestehen. Wir empfehlen Unternehmen, sich weiterhin vorzubereiten. Der 1. Juni und der 31. Oktober sind Termine, an denen es immer noch geschehen kann, dass das Vereinigte Königreich die EU ohne ein Abkommen verlässt. Daher ist es nach wie vor notwendig, dass Unternehmen sich rechtzeitig vorbereiten.

 

Weitere Informationen? Werfen Sie einen Blick auf getreadyforbrexit.eu.

Beginnen Sie mit der Verknüpfung für den neuen Dienst HCN Barge

Im Herbst 2019 ersetzt der neue Dienst Hinterland Container Notification Barge (HCN Barge ) den aktuellen Dienst Barge Planning. Die Spezifikationen für die Verknüpfung mit dieser neuen Dienstleistung stehen Ihnen als Binnenschifffahrtsunternehmen hier zur Verfügung. Sie oder Ihr Softwarelieferant können direkt anfangen zu arbeiten. Die Verknüpfung von HCN Barge geschieht über APIs. Dabei wurde auch der Anschluss an Nextlogic berücksichtigt. So können beide optimal für Sie arbeiten.

HCN Barge ermöglicht Verknüpfungen sowohl für die automatische Voranmeldung von Lösch- und Ladelisten als auch für Besuchs- und Rotationsdaten. Das letztgenannte ist eine Neuerung gegenüber Barge Planning. Des Weiteren wurden die API-Verknüpfungen um Felder erweitert, die für eine integrale Planung durch Nextlogic benötigt werden, wie z.B. Restriktionen und TEU-Planung. Noch in Entwicklung befinden sich Push-APIs, mit denen wir Sie automatisch informieren können, wenn sich Planungs- und Ladungsinformationen ändern. Sie brauchen den Status dann nicht mehr selbst zu kontrollieren.

Einführung am 1. Oktober 2019
Das Startdatum für HCN Barge ist für den 1. Oktober 2019 geplant. Beginnend am
1. Juli 2019 haben wir drei Monate reserviert, um mit Ihnen Ketten- und Implementierungstests durchzuführen. Kurz nach dem 1. Oktober wird der jetzige Dienst Barge Planning stillgelegt. Damit Sie Ihre Schiffe und Container ohne Störung weiter bei den Terminals voranmelden können, ist es also wichtig, so schnell wie möglich mit der Implementierung der für HCN Barge benötigten API zu beginnen.

Teil eines multimodalen Vormeldeportals
HCN Barge ist Teil von Hinterland Container Notification, dem neuen multimodalen Vormeldeportal von Portbase. Über einen einzigen zentralen Zugang können Sie mit diesem Dienst für alle Modalitäten Ihre Besuche und Container bei Seeterminals, Depots und in Kürze auch Inlandterminals voranmelden. Wenn nötig, können Sie in dem Portal Voranmeldungen unkompliziert auf eine andere Modalität umbuchen. HCN Road ist bereits seit 2018 in Betrieb: nach HCN Barge folgt als letztes HCN Rail.

Zusammenarbeit Portbase und Nextlogic
Portbase und Nextlogic haben zusammen erarbeitet, welche Informationen mindestens benötigt werden, um die integrale Planung durch Nextlogic von HCN Barge aus mit Daten zu versorgen. Dies wurde in den ab sofort verfügbaren API-Verknüpfungen berücksichtigt. Damit verbinden wir das beste aus zwei Welten: HCN Barge von Portbase für alle Ihre Meldungen und Nextlogic als intelligente Innovation für integrale Planung. Die Abfertigung der Binnenschifffahrt im Rotterdamer Hafen wird dadurch viel effizienter, Staus werden weiter reduziert.

Weitere Informationen
Haben Sie Fragen über den Anschluss an HCN Barge? Remmert Braat, Product Owner Hinterland bei Portbase informiert Sie gerne genauer. Sie können ihn erreichen unter 0031 06 2467 7008 oder r.braat@portbase.com.

Kurzer Aufschub des Brexits ändert nichts an der Dringlichkeit

Niederländische Häfen: Ohne Anmeldung kein Transport von und nach Großbritannien

Kooperierende Organisationen in den niederländischen Häfen sind besorgt über die Zahl der Anmeldungen von Unternehmen, die nach dem Brexit Waren über die niederländischen Häfen transportieren wollen. Auch mit dem kurzen Aufschub bis zum 12. April bleibt die Vorbereitung unerlässlich. Die Lösung in den niederländischen Häfen, die sicherstellt, dass die Ladung auch nach dem Brexit schnell über niederländische Häfen transportiert werden kann, ist bereit, aber Unternehmen, die darauf warten, sich bei Portbase anzumelden, laufen buchstäblich Gefahr, das Boot zu verpassen.

Unternehmen, die Waren über die niederländischen Häfen von und nach Großbritannien transportieren, werden nach dem Brexit mit Zollformalitäten konfrontiert. Die Abwicklung dieser Formalitäten erfolgt automatisiert, sodass zeitaufwändige manuelle Kontrollen vermieden werden können. Diese digitale Grenze funktioniert jedoch nur, wenn alle Unternehmen in der Kette ihre Verantwortung übernehmen und die benötigten Daten gemeinsam nutzen. Eine entscheidende Maßnahme in diesem Prozess ist die digitale Voranmeldung von Zolldokumenten an den Terminals über Portbase. Ohne Voranmeldung der Zolldokumente erhalten Lkws keinen Zugang zu den Terminals und werden abgewiesen. Dies wirkt sich direkt auf die Geschäftsprozesse von Terminals, Importeuren, Exporteuren und Logistikdienstleistern aus. Ein Sprecher der Fährgesellschaften: „Die Anbindung an Portbase ist ein Muss, wenn man Waren über die niederländischen Häfen transportieren möchte. Andernfalls ist der Zugang zum Terminal versperrt und wird der Frachtführer mit seinen Waren auf einen der Notparkplätze verwiesen. Damit ist niemandem gedient.“

Eigenverantwortlichkeit

In den letzten Monaten haben Portbase, die Fährgesellschaften, die Interessenverbände FENEX, Evofenedex und Transport en Logistiek Nederland, der Hafenunternehmerverband Deltalinqs, die Shortsea-Terminals, die Hafenbehörden von Rotterdam und Amsterdam sowie die niederländischen Zollbehörden im In- und Ausland mitgeteilt, dass Unternehmen nicht bis zum letzten Moment warten sollten, um Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Brexit zu ergreifen. Mark Dijk, Manager External Affairs der Rotterdamer Hafenbehörde: „Das Risiko eines ungeregelten Brexits besteht nach wie vor, auch mit dem kurzen Aufschub bis zum 12. April. Unternehmen, die noch keine Maßnahmen ergriffen haben, rufen wir auf, sich bei Portbase zu melden. Es liegt in Ihrer eigenen Verantwortung, gut vorbereitet in den Hafen zu kommen.“

Anmeldung

Portbase registriert einen Anstieg bei den Anmeldungen, aber das gewünschte Niveau ist noch nicht erreicht. Managing Direktor Iwan van der Wolf: „Die Anmeldung von Unternehmen, die mit den Prozessen der Hafenlogistik vertraut sind, wie Zollagenten und Spediteure, liegen auf Kurs. Das sind gute Nachrichten. Unsere Sorgen richten sich vor allem auf die Transport- und Speditionswirtschaft im In- und Ausland.“ Unternehmen, die sich noch nicht angemeldet haben, sollten dies bis zum 12. April 2019 tun, um im Falle eines ungeregelten Brexits die digitale Grenze in den niederländischen Häfen nutzen zu können.

Änderungen bei der Notification Import Documentation und der Notification Export Documentation aufgrund des Brexits

Ein harter Brexit rückt immer näher. Im Kurzstrecken- und Fährverkehr von und nach Großbritannien führt dies unwiderruflich zu Zollformalitäten. Gemeinsam mit einer Vielzahl von Parteien arbeitet Portbase an einer kettenweiten Lösung, um Güter auch nach dem Brexit schnell über die niederländischen Häfen zu transportieren. Ein wichtiger Teil ist die Erneuerung unserer Dienste Notification Import Documentation und Notification Export Documentation.

Beide Dienste ermöglichen es Ihnen, Zolldokumente auch nach dem Brexit an Shortsea- und Fährterminals zu senden. Alle Fährterminals in den Niederlanden haben dies verbindlich vorgeschrieben; und auch die Shortsea-Terminals haben diesen Ansatz mehrheitlich übernommen. Die digitale Voranmeldung von Zolldokumenten über Portbase verhindert unnötige Verzögerungen in den niederländischen Häfen und gewährleistet die korrekte Abwicklung der Zollformalitäten.

Schnelles Handeln ist gefragt!
Mit dieser Eilmeldung erhalten Webkunden von Portbase nähere Erläuterungen zu den Änderungen. Achtung: Um Importdokumente an Shortsea- und Fährterminals voranmelden zu können, müssen Sie sich außerdem bei Portbase neu anmelden. Ein harter Brexit ab dem 29. März 2019 verlangt von jedem, schnell zu handeln!

Notification Import Documentation
Ende März 2019 werden wir einen neuen Dienst einführen: Notification Import Documentation 2.0. Die wichtigsten Neuerungen:
• Importdokumente können Sie auch bei Fährterminals voranmelden. Dies geschieht anhand der Sendungsnummer (bestehend aus SCAC-Code der Reederei, Buchungsnummer und laufender Nummer). Bei Containerterminals ist dies nun die Containernummer.
• Nachdem Sie eine Voranmeldung eingereicht haben, können Ihnen die Terminals eine Rückmeldung zukommen lassen. So haben Sie die Gewähr, dass Ihr Bericht ordnungsgemäß eingegangen ist. Bei Shortsea- und Fährterminals wird diese Rückmeldung ein Standardelement des Dienstes. Beim Hochseeverkehr hängt dies von der Umsetzung durch die betreffenden Terminals ab.
• Der neue Dienst Import Status bietet Ihnen und Ihre Spedition(en) Einblick in den Zollstatus am Terminal. Sie sehen schnell, ob die Einfuhrdokumente vorhanden sind und/oder ob eine Zollblockade gilt. Auf diese Weise wissen Sie und Ihre Spedition(en), ob die Ladung am Terminal abgeholt werden kann.

Die Verbindung erfolgt automatisch, aber…
Als Web-Kunde stellen wir Sie Ende März 2019 automatisch auf den Dienst Notification Import Documentation 2.0 um. Sie brauchen selbst keine Schritte zu unternehmen. Aber Achtung!

Möchten Sie sich auch an Shortsea- und Fährterminals voranmelden? Melden Sie sich sofort an!
Für die Vorregistrierung von Importdokumenten an den (neuteilnehmenden) Shortsea- und Fährterminals aufgrund des Brexits müssen Sie ein Antragsformular erneut ausfüllen. Dies ist notwendig, da Sie einen neuen Terminalvertrag mit den Shortsea- und Fährterminals abschliessen müssen. In Absprache mit den Shortseaterminals und Fährterminals arbeitet Portbase an einem einzigen Rahmenvertrag. Dadurch können wir Ihre Verwaltungskosten jetzt und in der Zukunft begrenzen. Registrieren Sie sich noch heute! Der Brexit nähert sich schnell.

Hier können Sie sich direkt anmelden für das – nach dem Brexit – Voranmelden von Importdokumenten an den Shortsea- und Fährterminals. Sobald der Rahmenvertrag verfügbar ist, werden wir Sie bezüglich Ihrer endgültigen Registrierung und der Zahlung Ihrer Anschlusskosten kontaktieren.

Anbindungskosten aufgrund des Brexits
Als Tochterunternehmen der Hafenbehörden von Rotterdam und Amsterdam ist Portbase neutral und arbeitet kostendeckend. Aufgrund aller notwendigen Brexit-Anpassungen und Arbeiten am Dienst Notification Import Documentation 2.0 zahlen Sie bis zum 14. März 2019 eine einmalige Gebühr von 249,50 € (exkl. MwSt.) für die Anbindung an die neuen Shortsea- und Fährterminals. Ab dem 15. März 2019 beläuft sich diese Gebühr auf 499 € (exkl. MwSt.). Der erwartete Ansturm bei einem harten Brexit zwingt uns, zusätzliche Kapazitäten einzustellen. Ihre aktuellen Abonnement- und Nutzungskosten ändern sich nicht.

Der neue Dienst Notification Import Documentation 2.0 wird Ende März 2019 in Betrieb gehen, unabhängig davon, ob es nun am 29. März zu einem harten Brexit kommt oder nicht. Diese Neuerung wird so oder so eingeführt.

Notification Export Documentation
Beim Dienst Notification Export Documentation halten sich die durch den Brexit bedingten Änderungen in Grenzen. Nur das Feld Containernummer (11 Positionen) ändert sich in Transport Equipment ID (Transportmittelnummer; 17 Positionen). In Zukunft können Sie so auch Exportdokumente für den Trailertransport über Fährterminals voranmelden. Diese Änderung wurde in der Web-Version der Notification Export Documentation bereits implementiert. Sie brauchen folglich keine weiteren Schritte zu unternehmen. Wie im Containerbereich profitieren Sie und Ihre Spedition(en) auch hier automatisch von den umfangreichen Track & Trace-Möglichkeiten über den Dienst Track & Trace Export.

Als bestehender Benutzer zahlen Sie für die Notification Export Documentation keine Verbindungskosten und die Nutzung ist kostenlos.

Get Ready for Brexit
Alle Informationen über den niederländischen Ansatz für den schnellen Transport über die niederländischen Häfen nach dem Brexit finden Sie unter www.getreadyforbrexit.eu.

 

Weitere Informationen
Haben Sie Fragen oder möchten Sie wissen, welche anderen Portbase-Dienste für Sie relevant sien könnten? Unsere Verkaubsabteilung hilft Ihnen gerne weiter. Sie erreichen sie telefonisch unter 0031 – 88 – 6252517 oder per E-mail an sales@portbase.com.

Kettenlösung für Brexit in den niederländischen Häfen

Haben Sie Handelsbeziehungen zu Großbritannien? Oder führen Sie die Transporte durch? Dann ist diese Nachricht für Sie von großer Wichtigkeit!

Der bevorstehende Brexit macht aus Großbritannien einen Drittstaat. Sowohl im Shortsea- als auch im Fährverkehr führt dies unwiderruflich zu Zollformalitäten.
Bei einem No-Deal ist dies sogar schon ab dem 29. März 2019 der Fall.

Kettenabhängigkeit und Kettenverantwortung
Wegen dieser Zollformalitäten werden die verschiedenen Glieder in der Kette Informationen miteinander teilen müssen. Dies wird nötig, um die eigenen Zollformalitäten erledigen zu können, aber auch, um dies den anderen Kettengliedern zu ermöglichen. Passiert das nicht, kommt es zu logistischen Verzögerungen, zusätzlichem Verwaltungsaufwand und möglicherweise finanziellen Risiken.

Schnell über die niederländischen Häfen
Zusammen mit den Fährgesellschaften, Interessenorganisationen und den Hafenbehörden von Rotterdam und Amsterdam entwickelt Portbase eine kettenweite Lösung, die dafür sorgt, dass die Ladung auch nach dem Brexit schnell über die niederländischen Häfen transportiert werden kann. Vergleichbar mit dem Containertransport über die großen Containerterminals, findet bei diesem Vorgehen eine 100% digitale und automatisierte Abwicklung der Zollformalitäten mit optimaler Wiederverwendung von Daten statt. Sowohl im Shortsea- als auch im Fährverkehr entsteht eine einheitliche Vorgehensweise über einen einzigen Zugang (über Portbase) für und bei allen Terminals. Damit die Kettenlösung funktioniert, müssen alle Parteien in der Logistikkette mitmachen und sich vorbereiten.

Achtung: Alle Fährterminals in den Niederlanden verlangen nach dem Brexit diese gemeinsame Lösung; auch die Mehrzahl der Shortsea-Terminals greift diese Vorgehensweise auf.

Anpassungen bei Ihren bestehenden Portbase-Diensten
Die von Ihnen genutzten Dienste Notification Import Documentation und/oder Notification Export Documentation sind ein wichtiger Teil der niederländischen Kettenlösung für den Brexit in den niederländischen Häfen. Anlässlich des Brexit werden wir in diesen Diensten Änderungen durchführen müssen. Die Umgestaltung des Dienstes Notification Import Documentation und die Änderungen im Dienst Notification Export Documentation ermöglichen es, dass mit beiden Diensten Zollunterlagen sowohl bei Containerterminals als auch bei Fährterminals (neu!) vorgemeldet werden können.

Wir halten Sie auf dem Laufenden
Zu den dafür notwendigen Änderungen erhalten Sie ab sofort regelmäßige Updates. Wenn nötig, bitten wir Sie direkt aktiv zu werden. Das gilt sicher für Unternehmen, die über eine Systemverbindung arbeiten. Der 29. März 2019 ist nah. Zusammen können wir dafür sorgen, dass Ihre Ladung auch nach dem Brexit immer schnell über die niederländischen Häfen transportiert werden kann.

Get Ready for Brexit setzt Logistikkette in Bewegung
„Get Ready for Brexit“ ist eine gemeinsame Kampagne vieler Parteien, um insbesondere Exporteure, Importeure, Spediteure, Zollagenten und Fuhrunternehmen über die Schritte zu informieren, die sie jetzt ergreifen müssen, um auch nach dem Brexit schnell über die niederländischen Häfen transportieren zu können. Alle Informationen über das niederländische Vorgehen finden Sie auf www.getreadyforbrexit.eu/de/.

Get Ready for Brexit lotst Unternehmen schnell durch niederländische Häfen

Heute veröffentlichen kooperierende Branchenorganisationen in den niederländischen Häfen zusammen mit Portbase die Kampagnenwebsite www.getreadyforbrexit.eu/de. Exporteure, Importeure und ihre Logistikdienstleister sehen hier auf einen Blick, was sie machen müssen, um auch nach dem Brexit ihre Ladung schnell nach Großbritannien transportieren zu können über die niederländischen Häfen. Die Veröffentlichung der Website ist der Startschuss für die internationale Informationskampagne, die im Vorfeld des Brexit die gesamte Logistikkette begleiten wird.

Die Website www.getreadyforbrexit.eu ist darauf ausgerichtet, die Parteien der Logistikkette, wie z.B. Importeure, Exporteure, Transporteure und Spediteure, zu informieren und zu aktivieren. Für jede Zielgruppe wurde eine „Kundenreise“ erstellt, in der Schritt für Schritt gezeigt wird, welche Aktion wann und von wem durchgeführt werden muss, um auch nach dem 29. März 2019 schnell über die niederländischen Häfen im- oder exportieren zu können. Die kooperierenden Parteien rufen die Logistikkette auf, sich an den gemeinsamen Lösungen für den Brexit in den niederländischen Häfen zu beteiligen. Die einheitliche Herangehensweise sorgt für eine schnelle Abwicklung von Zollformalitäten, die durch den Brexit entstehen.

Eine Herangehensweise für die niederländischen Häfen
Initiatoren von Get Ready for Brexit sind Portbase, der Hafenunternehmerverband Deltalinqs sowie die Interessenorganisationen FENEX, Evofenedex und Transport en Logistik Nederland/AFTO. Zusammen mit der niederländischen Zollbehörde, den Hafenbehörden von Amsterdam und Rotterdam, den Fährbetreibern und den Shortsea-Terminals arbeiten sie seit September dieses Jahres an einer niederländischen Kettenlösung für den Brexit in den niederländischen Häfen, die der europäischen Gesetzgebung entspricht. Die Bestandteile dieser Herangehensweise beruhen auf der 100%igen digitalen und automatisierten Abwicklung von Zollformalitäten, mit einer optimalen Wiederverwendung von Daten. Alle Informationen sind der Ladung voraus. Sowohl im Shortsea- als auch im Fährverkehr entsteht ein einziger Zugang zu allen Terminals. Auf diese Weise ist eine intelligente Aufsicht durch die Zollbehörde möglich, mit einem minimalen Eingriff in den Ablauf. Nach dem Brexit ist es noch attraktiver, über die niederländischen Häfen nach und aus Großbritannien zu verschiffen. Portbase-Direktor Iwan van der Wolf: „Als nationales Port Community System hat Portbase eine koordinierende Rolle beim Treffen der gegenseitigen Absprachen und der Entwicklung des erforderlichen IT-Prozesses. In den vergangenen Monaten wurde bereits viel erreicht und alle teilnehmenden Parteien haben die zentrale Vorgehensweise begrüßt. Wir können uns jedoch nicht zurücklehnen, denn ehe man sich versieht, ist der 29. März da. Und dann müssen wir wirklich vorbereitet sein.“

Eine neue Realität
Der bevorstehende Brexit führt für die Logistikkette zwischen den Niederlanden und Großbritannien zu einer neuen Realität. Egal, welches Ergebnis die politischen Verhandlungen haben werden: Bei jeder Form des Brexit entstehen im Shortsea- und Fährverkehr Zollformalitäten. Im Falle eines sehr realistischen No-Deal sogar sofort nach dem 29. März 2019. Doch auch bei einem sanften Brexit sind Zollformalitäten – anders als viele vielleicht denken – in der nahen Zukunft ein Fakt. „Da wir uns als Logistikkette jetzt gemeinsam darauf vorbereiten, kann alle Ladung auch nach dem Brexit schnell über die niederländischen Häfen transportiert werden. Würden wir das nicht machen, dann hätten wir alle nach dem Brexit einen Stillstand“, so Steven Lak vom Hafenunternehmerverband Deltalinqs.

Gegenseitige Abhängigkeit
Damit die niederländischen Hafenlösungen funktionieren, muss jedes Glied in der Logistikkette mitmachen und sich rechtzeitig vorbereiten. Wenn eine Partei bei der rechtzeitigen Erledigung der Zollformalitäten versagt, kommt die gesamte Kette zum Stillstand. Exporteure, Importeure, Spediteure und Zollagenturen, Fuhrunternehmen, Terminals, Reedereien, Schifffahrtsagenturen und Fährbetreiber, alle Parteien haben eine Aufgabe und Verantwortung. Wenn jeder immer rechtzeitig aktiv wird und die richtigen (Zoll-)Informationen durchgibt, reist auch nach dem Brexit alle Ladung schnell über die niederländischen Häfen nach und aus Großbritannien. Direktor Bart Jan Koopman von evofenedex: „Deshalb ist die internationale Kampagne so wahnsinnig wichtig. Die Transportkette läuft bis tief ins Hinterland. Auch Verlader und Transporteure in z.B. Polen und Deutschland müssen wissen, was sie tun müssen, um nach dem Brexit ohne Umstände ihre Waren schnell über die niederländischen Häfen nach und aus Großbritannien transportieren zu können.“

 

 

Fuhrunternehmen melden auch bei Uniport über Portbase

Fuhrunternehmen melden bei Uniport ab Montag, den 29. Oktober 2018, 07.00 Uhr alle ihre Besuche und Container über Portbase an. Nach jeder Anmeldung erhält man automatisch eine Rückmeldung. So kann jeder Besuch optimal geplant werden und der Fahrer ist auf dem Terminal schneller fertig.

Die Anmeldung über Portbase erfolgt im Rahmen der Inbetriebnahme eines neuen Terminal Operating Systems bei Uniport. Mit dieser Einführung und der kompletten Umstellung auf Portbase möchte Uniport seinen Kunden in Zukunft eine noch bessere Dienstleistung bieten. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Uniport.

Zolldokumentation ebenfalls über Portbase
Auch die Anmeldung von Zolldokumenten bei Uniport läuft ab dem 29. Oktober 2018 vollständig über Portbase. Genutzt werden dafür die Dienste Notification Import Documentation und Notification Export Documentation. Ab Ende Oktober ist es nicht mehr möglich Zolldokumente auf der Website von Uniport anzumelden.

Mehr Portbase-Dienste
Weitere Portbase-Dienste, die Unternehmen bereits seit längerem bei Uniport für die Vereinfachung ihrer Logistikprozesse nutzen können, sind Inspection Portal, Barge Planning (wird demnächst zu Hinterland Container Notification – Binnenschiff), Discharge List und Loading List.

RWG gibt vorab Statusinformationen zu Ihrem Container

Hinterland Container Notification bietet Fuhrunternehmen, die über das Internet arbeiten, eine praktische neue Funktion. Rotterdam World Gateway (RWG) ist das erste Terminal, bei dem Sie diese nutzen können. Bevor Sie für RWG eine Voranmeldung durchführen und eine Slot-Zeit (TAR) anfordern, können Sie in dem Dienst ganz einfach den Status des Containers abrufen.

Funktionsweise
Sobald Sie in Hinterland Container Notification angeben, dass Sie bei RWG einen neuen Container abholen oder bringen möchten, erscheint links unten die Schaltfläche „Statusinformationen“.

Durch Klick auf die Schaltfläche wird sofort bei RWG der Status des Containers abgerufen (Anwesenheit, Dokumente in Ordnung etc.). Auf Ihrer Übersichtsseite von Hinterland Container Notification sehen Sie anschließend den entsprechenden Status und bekommen Änderungen sofort angezeigt. So haben Sie rund um die Uhr einen Blick auf den Container. Mit denselben Daten können Sie anschließend Ihren Besuch anmelden und eine TAR bei RWG anfordern. Sie brauchen diese Angaben nicht erneut einzugeben.

Weitere Informationen
Haben Sie noch Fragen? Unser Service Desk gibt Ihnen gerne Auskunft. Sie erreichen ihn unter 0031 88 625 25 25 oder servicedesk@portbase.com.

Containers

Neue Richtlinie Uniport für Abholung Ihrer Container

Ab dem 1. September 2018 können Sie bei Uniport Multipurpose Terminals Ihre Container nur noch mit Transportdokumenten abholen, die der vereinfachten Prozedur „zugelassener Absender“ (TA-Prozedur mit RTO-Code MRN) entsprechen. Unsere Portbase Dienste Notification Import Documentation und Transit Declaration werden wir dementsprechend anpassen. Ab dem genannten Datum ist es dann nicht mehr möglich, für Uniport NT1-Dokumente voranzumelden.

Achtung! Für die neue Situation ist es wichtig, dass Sie rechtzeitig eine Zollgenehmigung „zugelassener Absender“ (TA-Genehmigung) mit Abreiseort Uniport erhalten. Sie können diesen Abreiseort von der Zollbehörde Ihrer Genehmigung hinzufügen lassen oder (wenn Sie noch keine Genehmigung haben) dort eine
TA-Genehmigung anfordern. Kümmern Sie sich noch heute darum!

Notification Import Documentation beschleunigt Terminalabfertigung
und Hinterlandlogistik
Mit der richtigen TA-Genehmigung profitieren Sie auch nach dem 1. September optimal von unserem Portbase-Dienst Notification Import Documentation. Über eine einzige Anlaufstelle teilen Sie Uniport (und anderen großen Containerterminals in Rotterdam) ganz einfach die Nummern all Ihrer Importzolldokumente mit. Die meisten Ihrer Container – darunter solche mit einem TA-Dokument mit RTO-Code MRN – können Sie anschließend ohne Papiere abholen. Auf dem Terminal müssen Sie nicht bei der Zollbehörde vorbei. Die Portbase-Dienstleistung trägt so zu einer reibungslosen Terminalabfertigung bei und beschleunigt die Hinterlandlogistik.

Transit Declaration ebenfalls angepasst
Nutzen Sie für Ihre Transitmeldungen an die Zollbehörde unseren praktischen Internetdienst Transit Declaration? Dann beachten Sie, dass ab dem 1. September 2018 auch hier für Container, die über Uniport in den Hafen kommen, nur noch Transportdokumente zugelassen sind, die der vereinfachten TA-Prozedur entsprechen.

Weitere Informationen
Haben Sie noch Fragen? Unser Service Desk gibt Ihnen gerne Auskunft.
Sie erreichen ihn unter 0031 88-625 25 25 oder servicedesk@portbase.com.
Weitere Informationen finden Sie auch im Brief von Uniport (nur in Englisch verfügbar).

Alle Spediteure wechseln zu Hinterland Container Notification

In die kommende Woche wird Portbase alle Spediteure, die mit dem Road Planning Service über das Internet arbeiten, an Hinterland Container Notification übergeben. Dieser neue Service erleichtert und beschleunigt die Vorregistrierung an den Containerterminals.

Insgesamt werden rund 1100 Spediteure übernommen. Die ersten 350 wurden bereits registriert. Die Übernahme erfolgt automatisch. Sobald Sie Zugang zu Hinterland Container Notification haben, werden Sie in Ihrem Startfenster des Port Community Systems entsprechend informiert. Ab diesem Zeitpunkt müssen Sie die neuen Vorregistrierungen über Hinterland Container Notification durchführen. Sie haben dann noch zwei Wochen Zeit, um die bereits vorhandenen Vorregistrierungen in Road Planning zu bearbeiten. Dann wird dieser Dienst deaktiviert. Ein Anleitungsvideo für Hinterland Container Notification finden Sie hier. Wir haben auch eine Kurzanleitung für Sie, und Sie können die Liste Fragen und Antworten konsultieren.

Auf den Anwender zugeschnitten
Der neue Dienst Hinterland Container Notification wurde in enger Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe aus dem Straßenverkehrssektor entwickelt. In mehreren Sitzungen wurden die Teilnehmer befragt, wie der neue Service am besten in die tägliche Praxis passt. Mehr Details zu den Vorteilen finden Sie in diesem video, darunter auch den AZV-Vorsitzenden Marco Post. Der Pilotteilnehmer Kleijn Transport beschreibt den Komfort der Dienstleistung in einem Artikel als „Vorregistrierung mit geschlossenen Augen„.

Nächste Schritte
Spediteure, die über EDI mit Road Planning arbeiten, werden in der nächsten Phase in Hinterland Container Notification übernommen. Portbase bereitet derzeit eine API-Anbindung vor. In Kürze werden wir weitere inhaltliche Informationen mit Software-Lieferanten und IT-Abteilungen über die API-Anbindung an Hinterland Container Notification austauschen.

Das Ziel besteht darin, dass Hinterland Container Notification künftig einen einzigen Einstiegspunkt für die schnelle und einfache Vorregistrierung aller Modalitäten bietet: Straße, Binnenschifffahrt und Schiene. Dadurch wird ein schneller Wechsel zwischen den Modalitäten bei der Vorregistrierung möglich. Auch wird so generell zur weiteren Verbesserung der Hinterlandlogistik des Rotterdamer Hafens beigetragen.

Weitere Informationen
Haben Sie noch Fragen zu Melding Container Achterland? Unsere Service Desk hilft Ihnen gern. Sie erreichen sie über 088 625 25 25 oder servicedesk@portbase.com.
Weitere Informationen zu Hinterland Container Notification finden Sie auch auf unserer website.