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Auf dem Weg zu einem flexiblen, intelligenten Hafen

„Jeder in der Logistikkette muss zu jedem Zeitpunkt Antworten auf all seine Fragen bekommen können. Wo ist meine Ladung? Sind meine Meldungen in Ordnung? Wo gibt es Transportkapazitäten? Mit wem kann ich zusammenarbeiten? Und noch Vieles mehr… Mit diesem Ziel haben wir den Unternehmensplan 2015 – 2019 erstellt und ihm den Titel „Zusammen mit der Community innovieren für integrale Planung“ gegeben“, sagt Marten van der Velde, Manager Strategy & Innovation. „Unser Ziel für die kommenden Jahre ist, so viele Parteien und Informationen wie möglich miteinander zu verbinden und Daten intelligent zu integrieren. Der neue Unternehmensplan wurde inzwischen vom Aufsichtsrat und den Anteilseignern Hafenbehörde Rotterdam und Hafenbehörde Amsterdam genehmigt. Portbase tritt jetzt mit den Branchenorganisationen und den Kunden in Kontakt, um den Plan weiter zu präsentieren.

Auf dem Weg zu einem flexiblen, intelligenten Hafen
„In den zurückliegenden Jahren wurde für den weiteren Ausbau der Dienstleistung von Portbase natürlich eine gute Grundlage geschaffen“, fährt Van der Velde fort. „Die Dienste im Port Community System und die engagierte Community bilden ein stabiles Fundament für einen hafenweiten Informationsaustausch. Die Infrastruktur unserer neuen, offenen Plattform ermöglich außerdem einfache Verbindungen mit externen Parteien.“ Viel mehr als jetzt schon, möchte Portbase dabei in der kommenden Zeit den Austausch von dynamischen Echtzeitdaten ermöglichen, verbunden mit Planungen und Mitteilungen. Van der Velde betrachtet dies als deutlichen Trend. „Betrachten Sie sich selbst als Verbraucher. Zu wissen, dass Ihr Paket morgen zugestellt wird, reicht schon lange nicht mehr aus. Am liebsten bis auf die halbe Stunde genau, werden Sie über den Zustellzeitpunkt informiert. Ein flexibler, intelligenter Hafen ist die Zukunft. Aktuelle Projekte im Hafen, wie Nextlogic und Pronto, greifen diesen Trend bereits auf. Voraussetzung dafür ist, dass man über ein integrales Bild der Kette verfügt und weiß, was jetzt, in diesem Moment passiert.“

„Ein flexibler, intelligenter Hafen ist die Zukunft. Aktuelle Projekte im Hafen, wie Nextlogic und Pronto, greifen diesen Trend bereits auf“

Parteien herausfordern
Van der Velde macht innerhalb des großen Ganzen des Unternehmensplans 2015 – 2019 auch ein paar wichtige Randbemerkungen. „Bei allem was wir machen, stehen Vereinbarungen über Datenschutz und wer welche Informationen sehen darf natürlich ganz oben auf der Liste. Dasselbe gilt für unsere neutrale Rolle. Portbase ist unterstützend tätig. Wir möchten auch absolut nicht alles selbst entwickeln. Andere Parteien können das genauso gut, selbstverständlich gekoppelt an das Port Community System. Was wir in den kommenden Jahren auf jeden Fall machen werden, ist Parteien herauszufordern. Kommt her mit den Innovationen, macht mit! Zusammen machen wir uns auf den Weg zu unserem Endziel.“

Zwei neue Verbesserungen bei Cargo Information 2.0

Die Nutzung des Dienstes Cargo Information 2.0 wird nochmals vereinfacht. Ab heute stehen zwei neue Verbesserungen zur Verfügung.

Direktes Anklicken der B/L-Details
Auf der Verknüpfungsseite, auf der Sie Ihre B/L auswählen, können Sie ab dem oben genannten Datum direkt auf die B/L-Details klicken. Das spart mehrere Arbeitsschritte. Sie müssen nach der Verknüpfung nicht erst zurück auf die B/L-Containerübersicht.

Informationen über B/L in der Warteschlange
Auf der Seite mit den B/L, die sich in der Warteschlange befinden, sehen Sie demnächst den aktuellen Grund, weshalb diese sich dort befinden. Gründe können sein, dass eine Sendung noch nicht bekannt ist oder dass eine andere Partei die entsprechende B/L bereits verknüpft hat. Erforderlichenfalls können Sie dann aktiv werden.

Service Rail Planning – Statusübersicht jetzt noch exakter

Wir haben Ihre Containerstatusübersicht im Dienst Rail Planning etwas geändert. Die Informationen sind jetzt noch exakter.

Neben dem bekannten grünen Häkchen – Status OK – und dem roten Kreuz – Status nicht OK – können Sie in Ihrer Statusübersicht in Rail Planning ab jetzt auch ein Fragezeichen vorfinden. Dieses Fragezeichen bedeutet, dass wir über den entsprechenden Status keine Informationen vom Terminal erhalten. Zuvor bekam in einer solchen Situation der Status automatisch ein grünes Häkchen. Dies wurde jetzt geändert.

Zur Verdeutlichung: Das Fragezeichen bedeutet nur, dass das Terminal über einen Status keine Daten zur Verfügung stellt. Ein Fragezeichen bedeutet also nicht, dass es Probleme gibt.

 

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Gut 700 deutsche Unternehmen sind auf Informationsaustausch mit neuen Containerterminals in Rotterdam vorbereitet

Fast 250 deutsche Unternehmen haben sich 2014 neu an Portbase angeschlossen, das Unternehmen das den Informationsaustausch mit den niederländischen Häfen organisiert. Insgesamt zählt Portbase jetzt in Deutschland gut 700 Teilnehmer. Anlass für den Zulauf im vergangenen Jahr ist vor allem die Eröffnung der zwei neuen Containerterminals auf der Maasvlakte 2. Beide machen die Voranmeldung von Modalitäten, Ladungs- und Zollangaben über Portbase zur Pflicht. Sowohl bei APM Terminals Maasvlakte II als auch bei Rotterdam World Gateway gehen inzwischen die ersten Container über die Kaimauer bzw. werden dies in Kürze tun.

Die wichtigsten Portbase-Dienste für deutsche Unternehmen sind Notification Export Documentation, Notification Import Documentation (beide für die Voranmeldung von Zollunterlagen), Rail Planning, Barge Planning und Road Planning (für die Voranmeldung von Modalität und Ladungsdaten). Die Nutzung dieser Dienste ist für alle großen Containerterminals in Rotterdam möglich. Die beiden neuen Containerterminals auf der Maasvlakte 2 machen den Informationsaustausch über Portbase sogar zur Pflicht.

Deutschsprachiges E-Learning-Tool
Eine zusätzliche Forderung der beiden neuen Containerterminals ist, dass die Teilnehmer des Dienstes Road Planning eine Schulung absolvieren. Das dabei zu erwerbende Zertifikat ist für beide Terminals der Beleg, dass das Unternehmen weiß, wie der kürzlich erweiterte Dienst Road Planning funktioniert. Nur Unternehmen mit einem Zertifikat können bei den neuen Containerterminals Voranmeldungen vornehmen. Portbase hat in diesem Zusammenhang ein deutschsprachiges E-Learning-Tool entwickelt.

„Die tägliche Nutzung des Dienstes Road Planning ist und bleibt für jeden kostenlos.“

Deutsche Unternehmen können somit unkompliziert die Schulung absolvieren und auf diese Weise das Zertifikat erhalten. Alle vor dem 31. Dezember 2014 an Road Planning angeschlossenen deutschen Unternehmen haben einen kostenlosen Zugang zum E-Learning-Tool bekommen. Ab dem 1. Januar 2015 bezahlen neu hinzukommende Teilnehmer € 249,50. Mit dieser Gebühr werden die Entwicklungskosten von Portbase gedeckt. Die tägliche Nutzung des Dienstes Road Planning ist und bleibt für jeden kostenlos. Portbase arbeitet nicht profitorientiert.

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Intelligente Lösung für Austausch von Transportaufträgen

Unternehmen aus der Containerbranche können jetzt über einen einzigen Zugang mit allen ihren Geschäftspartnern elektronisch Transportaufträge austauschen. Innerhalb des Port Community Systems der niederländischen Häfen bietet Portbase dafür den neuen Dienst Transport Order. Das Abtippen von Daten, die anschließend gefaxt oder gemailt werden müssen, ist nicht mehr notwendig. Schnelligkeit und Zuverlässigkeit in der Logistikkette nehmen weiter zu.

Der Dienst Transport Order regelt den automatischen Versand von Transportaufträgen von Spediteuren, Reedereien, Importeuren und Exporteuren an ihre Straßen-, Binnenschifffahrts- und Schienentransporteure. Die Aufträge laufen direkt von Computersystem zu Computersystem. Auch das Annullieren von Aufträgen, das Übermitteln von Änderungen und das Versenden von Auftragsbestätigungen ist auf diese Weise ganz einfach.

Miriam Winkel von Neele-Vat Logistics: „Der Dienst spart uns wirklich Zeit. Wir brauchen keinen Daten mehr abzutippen. Außerdem werden Fehler vermieden und somit die Gefahr von Problemen unterwegs.“

Bert van der Heijden von G. van der Heijden & Zn: „Aufträge gehen direkt in unsere Planung ein. Von hier aus können wir mit den Informationen die Buchungen machen, Fahrten erstellen, Container anmelden usw. Alles sehr effizient!“

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Frankenbach ersten deutschen Gewinner des Port Community Awards

Beim 5. Port Community Award hat Frankenbach als erstes deutsches Betrieb das Silberne Kettenglied gewonnen im Kategorie Hinterlandtransporteure. Der Rotterdamer Bürgermeister Ahmed Aboutaleb überreichte das Goldenes Kettenglied an dem überall-Gewinner Cargill. Das agroindustrielle Unternehmen aus Amsterdam ist nach Meinung der Fachjury das absolute Goldene Kettenglied beim Informationsaustausch der niederländischen Häfen.

Cargill hat während der feierlichen Preisverleihung auch ein Silbernes Kettenglied in der Kategorie Reedereien/Schiffsagenturen/Schiffsmakler gewonnen. Andere Gewinner des Silbernen Kettengliedes waren Ritra Cargo Holland (Kategorie Spediteure/Exporteure/Importeure), APM Terminals Maasvlakte II und RWG (Kategorie Terminals/Hinterlandterminals).

Der Port Community Award würdigt das Unternehmen, das sich bei seinem Informationsaustausch über das Port Community System der niederländischen Häfen am meisten von den anderen abhebt. Der Informationsaustausch wird für die Häfen und die Hafenwirtschaft immer wichtiger. Auf diese Weise kann die Logistikkette noch reibungsloser gestaltet werden, wodurch im internationalen Wettbewerb ein Vorsprung erzielt werden kann.

Der Port Community Award ist eine Initiative von Portbase, der Organisation hinter dem Port Community System. Gut 3600 Unternehmen sind inzwischen daran angeschlossen, darunter ca. 1000 Teilnehmer aus Nachbarländern. Jährlich tauschen sie untereinander und mit den (Hafen-)Behörden gut 65 Millionen elektronische Berichte aus.

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Kunden geben Portbase eine 7,8

Kunden bewerten die Dienstleistung von Portbase mit einer 7,8. Dies ergab eine große Umfrage von Integron zur Zufriedenheit der Unternehmen mit dem Informationsaustausch über das hafenübergreifenden Port Community System. Fast 1000 Personen aus der niederländischen und der deutschen Logistikbranche hatten an dieser Umfrage teilgenommen.

Die Teilnehmer unterstrichen ihre Zufriedenheit mit Reaktionen wie „Wir können nicht mehr ohne. Spart Zeit und somit auch Kosten.“ Oder: „Portbase ist es hinsichtlich Zuverlässigkeit und Möglichkeiten in den letzten Jahren gelungen, die Bedürfnisse des Nutzers zu erfüllen.“

“Deshalb ist es für uns entscheidend, die Kundenzufriedenheit zu messen. Auf Basis der Ergebnisse können wir dann weitere Schritte bei unserer Dienstleistung für die Logistikkette unternehmen.“

Neben ihrer Wertschätzung zeigen die Unternehmen jedoch auch Verbesserungsmöglichkeiten auf. Portbase nimmt diese jetzt konkret in Angriff. Vor allem die Kommunikation über Wartungen und Störungen, die Benutzerfreundlichkeit und die Funktion einiger Dienste, die Arbeit des Service-Desk und die Abwicklung von Beschwerden können noch verbessert werden.

Aus allen Teilen der Logistikkette
In der im November 2014 durchgeführten Kundenzufriedenheitsumfrage waren alle Kundengruppen aus der Logistikkette vertreten: Spediteure, Exporteure, Importeure, Reedereien, Schiffsagenturen und Schiffsmakler, Hinterlandtransporteure, Terminals (See, Inland) und Leercontainerdepots. 792 von ihnen haben ihren Sitz in den Niederlanden, 150 in Deutschland.

Portbase führt alle zwei Jahre eine derartige Kundenzufriedenheitsumfrage durch. In den vorigen Umfragen lag die Gesamtnote bei 7,7 (2013) bzw. 7,6 (2011).

Iwan van der Wolf, Managing Director von Portbase: „Der Informationsaustausch über das Port Community System steht und fällt mit zufriedenen Teilnehmern. Deshalb ist es für uns entscheidend, die Kundenzufriedenheit zu messen. Auf Basis der Ergebnisse können wir dann weitere Schritte bei unserer Dienstleistung für die Logistikkette unternehmen.“

Erste Seehafenstatistiken im neuen Stil

Der Dienst Seehafenstatistik ist jetzt online. Die ersten Statistiken über Schiffsreisen und eingehende Ladung wurden Anfang dieses Jahres den Auftraggebern dieses Enabled-By-Dienstes zur Verfügung gestellt: Hafenbehörde Rotterdam, Hafenbehörde Amsterdam und CBS.

Mehr als die Hälfte aller Reedereien, Schiffsagenturen und Schiffsmakler in Rotterdam haben inzwischen ihre Zustimmung gegeben, ihre im Port Community System vorhandenen Daten für diesen Zweck wiederzuverwenden. Es wird angestrebt, dass kurzfristig weitere Parteien folgen. Auch die Schiffsmakler in Amsterdam werden in Kürze um ihre Zustimmung gebeten.

Je größer die Zahl der Quellen, desto zuverlässiger und wertvoller die Statistiken. Reedereien, Schiffsagenturen und Schiffsmakler, die ihre Zustimmung geben, erhalten außerdem selbst einmal pro Quartal eine Datei geliefert, die sie als Managementinformation nutzen können. Das erste Mal wird dies am kommenden 1. April stattfinden.

‚Transport Order spart uns Zeit und ermöglicht schnelleres Arbeiten‘

Unternehmen aus der Containerbranche können jetzt über einen einzigen Zugang mit allen ihren Geschäftspartnern elektronisch Transportaufträge austauschen. Portbase bietet ihnen dazu den neuen Dienst Transport Order. Das Abtippen von Daten, die anschließend gefaxt oder gemailt werden müssen, ist nicht mehr notwendig. Schnelligkeit und Zuverlässigkeit in der Logistikkette nehmen weiter zu.

„Man läuft weniger Gefahr, dass ein Fahrer mitten in der Nacht auf einem Terminal einen Container nicht mitbekommt.“

Die Spedition Neele-Vat Logistics und das Fuhrunternehmen G. v.d. Heijden & Zn. haben an einer Testphase mit Transport Order teilgenommen. Alle beide sind begeistert. Miriam Winkel von Neele-Vat Logistics: „Der Dienst spart uns Zeit und ermöglicht schnelleres Arbeiten. Er ist auch zuverlässiger; durch die Wiederverwendung von Daten reduzieren wir die Fehlerwahrscheinlichkeit. Man läuft weniger Gefahr, dass ein Fahrer mitten in der Nacht auf einem Terminal einen Container nicht mitbekommt. Bert van der Heijden von G. van der Heijden & Zn sieht als Transporteur auch die Vorteile auf seiner Seite: „Aufträge gehen direkt in unsere Planung ein. Von hier aus können wir dann mit den Informationen die Buchungen machen, Fahrten erstellen, Container anmelden usw.“

Anmeldung bei den neuen Containerterminals auf der Maasvlakte 2 erfordert Zertifikat!

Bei den neuen Containerterminals auf der Maasvlakte 2 sind die Informationen den Containern immer voraus. Dies hat auch für Sie, als Fuhrunternehmen oder selbstständiger Fahrer, Auswirkungen. Bevor Sie bei Rotterdam World Gateway (RWG) und APM Terminals Maasvlakte II (APM Terminals MVII) einen Container bringen und/oder abholen können, müssen Sie über den Portbase-Dienst Road Planning Ihr Kommen anmelden und einen Termin vereinbaren.

Absolvieren Sie jetzt die Online-Schulung Road Planning
Für diese Anmeldung brauchen Sie ein Zertifikat. Es ist Ihr Nachweis dafür, dass Sie wissen, wie der Dienst Road Planning funktioniert. Für RWG und APM Terminals MV II ist dies eine der Voraussetzungen, um Ihnen Zugang zum Terminal zu gewähren. Noch kein Zertifikat? Dann absolvieren Sie jetzt die Online-Schulung und beantworten Sie anschließend 10 Fragen. Wenn Sie diese Fragen korrekt beantwortet haben, bekommen Sie das Zertifikat in digitaler Form zugesendet.

Teilnahmekosten
Die Teilnahme an der Schulung kostet 249,50 € (zzgl. Mehrwertsteuer). Mit dieser Gebühr werden die Entwicklungskosten von Portbase gedeckt. Die Nutzung des Dienstes Road Planning ist und bleibt für Sie selbstverständlich kostenlos. Sie können sich auf der Webseite http://www.maximaledurchlauf.de/zertifikat-zum-voranmelden-bekommen/ für das Online-Training anmelden.

Sobald wir Ihre Anmeldung (inklusive Einzugsermächtigung) erhalten haben, bekommen Sie von uns einen Zugangscode und ein Passwort. Sie können dann sofort mit der Online-Schulung beginnen!

Alle weiteren Informationen über die Anmeldung bei den neuen Containerterminals auf der Maasvlakte 2 finden Sie auf www.maximaledurchlauf.de.