{"id":3188,"date":"2021-10-06T00:00:00","date_gmt":"2021-10-05T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.portbase.com\/hinterland-interview-in-der-hinterlandkette-moeglichst-viele-daten-zusammenbringen\/"},"modified":"2024-08-30T16:47:34","modified_gmt":"2024-08-30T14:47:34","slug":"hinterland-interview-in-der-hinterlandkette-moeglichst-viele-daten-zusammenbringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.portbase.com\/de\/news\/hinterland-interview-in-der-hinterlandkette-moeglichst-viele-daten-zusammenbringen\/","title":{"rendered":"Hinterland Interview: \u201eIn der Hinterlandkette m\u00f6glichst viele Daten zusammenbringen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Portbase wird die Hinterlandkette in den kommenden Jahren st\u00e4rken. Iwan van der Wolf (Managing Director Portbase) und Emile Hoogsteden (ehemalige Commercial Director Hafenbeh\u00f6rde Rotterdam) erl\u00e4utern die Einzelheiten.<\/strong><\/p>\n<p>Mehr Informationen \u00fcber Planungen, Preise und h\u00e4ufig gestellte Fragen finden sie auf <a href=\"https:\/\/www.portbase.com\/de\/programme\/hinterland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Infoseite<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<h2>Interview<\/h2>\n<h3><strong>Der Entscheidung, die Hinterlandkette zu st\u00e4rken, liegt ein ganzes Projekt zugrunde. Kannst du mehr dar\u00fcber erz\u00e4hlen?<\/strong><\/h3>\n<figure id=\"attachment_40662\" aria-describedby=\"caption-attachment-40662\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-40662\" src=\"https:\/\/www.portbase.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Iwan-van-der-Wolf-Portbase-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-40662\" class=\"wp-caption-text\">Iwan van der Wolf &#8211; CEO bei Portbase<\/figcaption><\/figure>\n<p><em><strong>Iwan:<\/strong><\/em> \u201eWir haben urspr\u00fcnglich mit einzelnen Diensten f\u00fcr den Stra\u00dfentransport, die Binnenschifffahrt und die Bahn begonnen. Diese Dienste waren damals vor allem auf die Voranmeldung von Ladung und Besuchen bei Terminals ausgerichtet. Die Dienste waren in erster Linie daf\u00fcr gedacht, Informationen aus dem Hinterland zu den Terminals zu bekommen und von den Terminals Informationen zur\u00fcck zu den Transporteuren flie\u00dfen zu lassen. Das wichtigste Ziel war eine effizientere Abfertigung auf den Terminals und eine optimale Nutzung der Terminalkapazit\u00e4ten und Anlegestellen.\u201c<\/p>\n<h3>Wie ist der aktuelle Stand?<\/h3>\n<p><em><strong>Iwan:<\/strong><\/em> \u201eDie einzelnen Dienste haben wir weiterentwickelt, zu einem gro\u00dfen Teil auf Basis der Bed\u00fcrfnisse der Terminals. Dies \u00e4ndert sich jetzt, indem wir den Schritt hin zu einer einzigen Plattform f\u00fcr alle Transportarten (Zug, LKW und Binnenschiff) gemacht haben: Hinterland Container Notification (HCN). Wir haben uns gesagt: Jetzt legen wir mit einem richtigen Hinterlandprogramm los. Das ist eine strategische Entscheidung, bei der wir die gesamte Hinterlandkette aus einem v\u00f6llig anderen Blickwinkel betrachtet haben. Es geht nicht mehr nur um die Voranmeldungen, sondern um den gesamten Informationsaustausch in der Hinterlandkette. Wir stellen fest, dass eine Erweiterung in dem komplexen Feld des Hinterlandes schwierig ist. Eine zentrale Datenaustauschplattform wie das Port Community System kann dabei helfen, die Nutzung von innovativen Diensten und Standards zu beschleunigen.\u201c<\/p>\n<h3>Aus welchem Anlass wird gerade jetzt dieser Weg gew\u00e4hlt?<\/h3>\n<figure id=\"attachment_40665\" aria-describedby=\"caption-attachment-40665\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-40665\" src=\"https:\/\/www.portbase.com\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Emile-Hoogsteden-Havenbedrijf-Rotterdam-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-40665\" class=\"wp-caption-text\">Emile Hoogsteden &#8211; ehemalige kaufm\u00e4nnischer Direktor im Hafen von Rotterdam<\/figcaption><\/figure>\n<p><em><strong>Emile:<\/strong><\/em> \u201eDas angek\u00fcndigte Hinterlandprogramm ist angesichts der Entwicklungen, die wir miteinander gemacht haben, ein logischer Schritt. Nach der Einrichtung eines effizienten Prozesses f\u00fcr die Voranmeldung von Besuch und Ladung bei den Terminals, liegt es auf der Hand, den Hinterlandprozess zu optimieren. Aber auch sonst ist es logisch: Der Bedarf an Transparenz in den H\u00e4fen hat stark zugenommen. Deshalb hat sich die Logistikbranche viel mehr auf die Digitalisierung ausgerichtet. Eigentlich ist der Hafenprozess ganz simpel: Man hat 20- und 40-Fu\u00df-Container, in gro\u00dfen St\u00fcckzahlen &#8211; in den Rotterdamer H\u00e4fen 14 bis 15 Millionen j\u00e4hrlich. Trotz dieser sehr einfachen Ausgangssituation haben wir doch ein Problem: Diese gro\u00dfe Menge an Containern wird von einer riesigen Zahl an Beteiligten gemanagt. In den Rotterdamer H\u00e4fen ist der gr\u00f6\u00dfte Verlader der Eigent\u00fcmer von \u201enur\u201c 80.000 TEU j\u00e4hrlich. Da kannst du dir vorstellen, \u00fcber wie viele verschiedene Verlader in den H\u00e4fen wir sprechen. Es handelt sich also um einen extrem zerst\u00fcckelten Markt, sowohl in den H\u00e4fen als auch im Hinterland. Und jeder verwaltet einen Teil der ben\u00f6tigten Informationen. Niemand besitzt den Gesamt\u00fcberblick. Zugleich m\u00f6chten die Verlader, aber auch die Spediteure, besseren Einblick und Zugriff auf die Kette, um nicht von unvorhergesehenen Problemen \u00fcberrascht werden. Diese Situation f\u00fchrt dazu, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, den n\u00e4chsten Schritt hin zu einem effizienten und zukunftsbest\u00e4ndigen Hinterlandprozess zu machen.\u201c<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Ein weiterer wichtiger Grund f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt ist, dass ein immer gr\u00f6\u00dferes Ungleichgewicht zwischen dem Deepsea-Transport und dem Hinterlandtransport entstanden ist.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Iwan<\/strong><\/em>: \u201eMit dem Port Community System m\u00f6chten wir einen Beitrag dazu leisten, die Zerst\u00fcckelung in den Griff zu bekommen und Daten in der Hinterlandkette soweit wie m\u00f6glich zusammenzuf\u00fchren. Sonst ist es sehr schwierig, weitere Innovationen zu etablieren und zu skalieren. Wir m\u00fcssen das wirklich gemeinsam machen. Dabei sind das richtige Timing und eine ausreichend gro\u00dfe Dimension sehr wichtig. Alle Deepsea-Terminals haben sich f\u00fcr das Port Community System als zentralem Zugang entschieden, die Zahl der teilnehmenden Inlandterminals und Depots w\u00e4chst stetig. Damit haben wir eine solide Grundlage, um es gemeinsam anzugehen, sodass wir einen schnellen und effizienten Transport durch die niederl\u00e4ndischen H\u00e4fen garantieren k\u00f6nnen, heute und in der Zukunft.\u201c<\/p>\n<p><em><strong>Emile: <\/strong><\/em>\u201eEin weiterer wichtiger Grund f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt ist, dass ein immer gr\u00f6\u00dferes Ungleichgewicht zwischen dem Deepsea-Transport und dem Hinterlandtransport entstanden ist. Wenn ein 24.000-TEU-Schiff am Anleger liegt und 10.000 TEU l\u00f6scht, und anschlie\u00dfend kommt ein Binnenschiff und nimmt nur 50 Container mit, dann besteht hier eine deutliche Schieflage. Das ist im Laufe der Zeit immer extremer geworden. Man bekommt enorme Spitzenlasten, die m\u00f6glichst reibungslos in das Hinterland transportiert werden m\u00fcssen. Damit ist Einblick in die gesamte Hinterlandkette immer wichtiger geworden, um so eine effiziente Hinterlandkette zu bekommen. Ein Transporteur m\u00f6chte z.B. zum richtigen Zeitpunkt \u00fcber die richtigen Informationen verf\u00fcgen und nicht mehr zehn verschiedene Leute anrufen oder Faxe verschicken und verschiedene Websiten zurate ziehen m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p><em><strong>Iwan:<\/strong><\/em> \u201eMan sieht au\u00dferdem, dass der Transporteur in der Kette l\u00e4ngst nicht immer dominiert. Auftraggeber \u00fcbertragen ihren Transporteuren h\u00e4ufig allerlei komplizierte Angelegenheiten mit der Aussage: ,K\u00fcmmere dich mal drum!\u2018 Au\u00dferdem erleben die Transporteure, dass die Schaltervorg\u00e4nge der Terminals auf ihren Schreibtischen landen. Diesen Druck m\u00f6chten wir den Transporteuren nehmen, um gemeinsam ein leistungsf\u00e4higes Hinterland zu bekommen.\u201c<\/p>\n<h3>Was denkt ihr, weshalb es zu dieser im Grundsatz positiven Angelegenheit, negative Stimmungen gibt?<\/h3>\n<p><em><strong>Iwan:<\/strong><\/em> \u201eZuerst einmal geht es um die Wahrnehmung: Der Wert dessen, was wir machen, wird vom Hinterlandtransporteur nicht immer wahrgenommen. Au\u00dferdem muss viel Mehrwert erst noch geschaffen werden, obwohl wir jetzt schon damit beginnen, Kosten zu berechnen und die Binnenschifffahrt zus\u00e4tzlich schon Binnenhafengeld bezahlt.\u201c<\/p>\n<p><em><strong>Emile:<\/strong><\/em> \u201eSo wie es jetzt l\u00e4uft, machen wir es schon seit 20 Jahren, und auf einmal muss daf\u00fcr bezahlt werden. Au\u00dferdem machen sich die Transporteure Sorgen \u00fcber den Datenschutz und die Datennutzung. Was passiert mit meinen Daten? Verdienen andere mit meinen Daten Geld? Und nicht zuletzt finden gerade mehrere Ver\u00e4nderungen gleichzeitig statt, die sich, vor allem f\u00fcr die Binnenschifffahrt, in erster Linie kostenerh\u00f6hend auswirken. W\u00e4hrend sich der Wert eben zu einem gro\u00dfen Teil erst noch erweisen muss.\u201c<\/p>\n<h3>Welchen Wert hat das Hinterlandprogramm kurzfristig gesehen? Welche Verbesserungen erleben die Hinterlandtransporteure als erstes?<\/h3>\n<p><em><strong>Iwan:<\/strong><\/em> \u201eHCN wird von immer mehr Terminals als zentraler Zugang genutzt. Zuletzt wurde RST angeschlossen. In K\u00fcrze werden wir auch Depots und Inlandterminals anschlie\u00dfen. Davon k\u00f6nnen die Transporteure sofort profitieren. Au\u00dferdem stellt ,Please the Planner\u2018 einen wichtigen Teil des Hinterlandprogramms dar. Hier stehen in den kommenden Monaten neue Funktionen auf dem Terminplan, die daf\u00fcr sorgen, dass die Informationen zentraler verf\u00fcgbar sind. So kann der Planer sich wieder auf die Planung konzentrieren und muss sich weniger mit allerlei Dingen drum herum befassen. Es werden weniger Bildschirmseiten ben\u00f6tigt, ebenso wird die Zahl der notwendigen Anrufe und h\u00e4ndischen Aktionen reduziert.\u201c<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Man ist als Kunde sofort voll dabei und kann bei Entwicklungen und Innovationen&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201eAu\u00dferdem nimmt der Transporteur viel mehr die Rolle eines Kunden ein. Jetzt, wo der Dienst noch kostenlos zu nutzen ist, gibt es im eigentlichen Sinne keine Kundenbeziehung zwischen dem Transporteur und Portbase. Das wird sich \u00e4ndern. Man ist als Kunde sofort voll dabei und kann bei Entwicklungen und Innovationen, wie ,Data Fuel\u2018, dem \u201aWachstumsprogramm Schiene\u2018 und ,Nextlogic\u2018 mitreden.<\/p>\n<p><em><strong>Emile:<\/strong><\/em> \u201eDie Transporteure werden echt Teil des Systems. Sie werden zu Kunden und bekommen damit Einfluss und Mitspracherecht; sie sitzen mit am Tisch. Und ja, demgegen\u00fcber steht, dass man etwas daf\u00fcr bezahlen muss. Man ist ein vollwertiger Partner und ist somit auch voll involviert.\u201c<\/p>\n<h3>Und welchen Wert hat das Hinterlandprogramm auf lange Sicht?<\/h3>\n<p><em><strong>Iwan:<\/strong><\/em> \u201eWir arbeiten auf eine Verbreiterung in der Kette hin. Auch die Reedereien und Spediteure werden in diesem Hinterlandprogramm viel mehr mit einbezogen, sodass alle Glieder in der Kette integral angeschlossen werden. Das wird einen echten Mehrwert bieten.\u201c<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Man kann also viel besser nach vorne schauen, anstatt gezwungen zu sein, den Istzustand oder sogar die Vergangenheit zu betrachten.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Emile:<\/strong><\/em> \u201eMit dieser Verbreiterung entsteht auch eine bessere Vorhersehbarkeit. Dort, wo operative Informationen bisher oft erst kurzfristig verf\u00fcgbar waren, bekommt man jetzt viel fr\u00fcher Informationen, sodass man besser vorausplanen kann. Man kann also viel besser nach vorne schauen, anstatt gezwungen zu sein, den Istzustand oder sogar die Vergangenheit zu betrachten. Das f\u00fchrt dazu, dass man seine Logistik viel besser organisieren kann.\u201c<\/p>\n<p><em><strong>Iwan:<\/strong><\/em> \u201eDen Sicherheitsaspekt darf man auch nicht vergessen. Dabei ist vor allem Skalierbarkeit von Bedeutung und wird sogar immer wichtiger werden. Das Hinterlandprogramm erm\u00f6glicht sichere Hinterlandprozesse. Die einzelnen Glieder der Kette bekommen das alleine nicht so gut hin, das muss man wirklich gemeinsam bewerkstelligen. Portbase kann dabei eine wichtige Rolle spielen, indem sichere Prozesse und eine sichere Plattform geboten werden.\u201c<\/p>\n<h3>Warum werden, neben den Terminals, in erster Linie nur die Hinterlandtransporteure bezahlen?<\/h3>\n<p><em><strong>Iwan:<\/strong><\/em> Iwan: \u201eWir haben uns bewusst daf\u00fcr entschieden, die Weitergabe der operativen Kosten f\u00fcr die HCN-Dienste schrittweise umzusetzen. Das hat zu einem gro\u00dfen Teil damit zu tun, welche Funktionen wir wann entwickeln. F\u00fcr den Transporteur finden jetzt schon Entwicklungen statt, f\u00fcr z.B. die Spediteure erst zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt. Und au\u00dferdem: Kosten gibt es nicht nur f\u00fcr die Transporteure. Die Terminals zahlen schon seit Jahren mit und werden auch in den kommenden Jahren weiter ins Hinterland investieren. Au\u00dferdem werden auch zahlreiche andere Parteien im Hafen mitbezahlen, wie die Spediteure, Reedereiagenturen und Verlader. Sodass es schlie\u00dflich eine faire Verteilung der Lasten auf alle Parteien in der Hinterlandkette gibt.\u201c<\/p>\n<h3>Werden die Hafenbeh\u00f6rde Rotterdam und die Hafenbeh\u00f6rde Amsterdam weiter in den Hinterlandtransport investieren?<\/h3>\n<p><em><strong>Emile: <\/strong><\/em>\u201eNat\u00fcrlich. Beide Hafenbeh\u00f6rden haben als Anteilseigener von Portbase jahrelang investiert und werden auch weiterhin in den Hinterlandtransport investieren. Denken Sie z.B. an intelligente, zukunftsorientierte Dienste und Services, die der ganzen Hinterlandkette zur Verf\u00fcgung stehen.\u201c<\/p>\n<p><em><strong>Iwan:<\/strong><\/em> \u201eEs geht dann z.B. um Data Fuel, woran wir jetzt schon gemeinsam mit TLN und der Hafenbeh\u00f6rde Rotterdam arbeiten. Dies wird demn\u00e4chst Einblick in St\u00f6rungen und Staus bieten. Au\u00dferdem: Dadurch, dass wir Daten immer zentraler organisieren und die Qualit\u00e4t der Daten weiter zunimmt, k\u00f6nnen wir diese Art von Initiativen viel schneller weiterentwickeln und praxistauglich machen. Sodass die Transporteure wiederum besser vorausplanen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><em><strong>Emile:<\/strong><\/em> \u201eWichtig zu wissen: Was die Transporteure jetzt bezahlen, ist nicht als Geldquelle f\u00fcr die beiden Hafenunternehmen gedacht. Es geht nicht um Gewinnerzielung. Wir m\u00f6chten nur f\u00fcr bestimmte Dienste, f\u00fcr die uns Kosten entstehen, eine Verg\u00fctung bekommen. Mit der Idee, dass der Wert der Dienste, die dem Transporteur entstehenden Kosten f\u00fcr die Nutzung der Dienste \u00fcbersteigt.\u201c<\/p>\n<p><em><strong>Iwan:<\/strong><\/em> \u201eAu\u00dferdem investieren beide Hafenbeh\u00f6rden neben den genannten Initiativen weiter in den Hinterlandtransport. Sie zahlen weiter f\u00fcr die Basisinfrastruktur hinter dem Port Community System.\u201c<\/p>\n<h3>Wozu soll das Hinterlandprogramm am Ende f\u00fchren?<\/h3>\n<blockquote><p>&#8222;Auch in der Zukunft werden wir \u00fcber die robusten, erfolgreichen H\u00e4fen der Niederlande sprechen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Iwan:<\/strong><\/em> \u201eDer Fokus liegt vor allem auf dem gesamten Hinterland. Wobei wir die Hinterlandparteien echt als Kunden sehen, mit denen wir gemeinsam weiterbauen. Dann jedoch auf einer zentralen Datenaustauschplattform und somit vor allem miteinander statt alle einzeln. Wir glauben, dass individuelle, aber auch sektorale Initiativen ohne eine solche Datenaustauschplattform oder einen Community-Gedanken nicht oder nur unzureichend skalierbar sind. Diese Skalierung ist jedoch unverzichtbar, um eine Antwort auf die oben skizzierte Problematik zu finden. Auch in der Zukunft werden wir \u00fcber die robusten, erfolgreichen H\u00e4fen der Niederlande sprechen.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p>Mehr Informationen \u00fcber Planungen, Preise und h\u00e4ufig gestellte Fragen finden sie auf <a href=\"https:\/\/www.portbase.com\/de\/programme\/hinterland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Infoseite<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Portbase wird die Hinterlandkette in den kommenden Jahren st\u00e4rken. Iwan van der Wolf (Managing Director Portbase) und Emile Hoogsteden (ehemalige Commercial Director Hafenbeh\u00f6rde Rotterdam) erl\u00e4utern die Einzelheiten. Mehr Informationen \u00fcber Planungen, Preise und h\u00e4ufig gestellte Fragen finden sie auf dieser Infoseite. Interview Der Entscheidung, die Hinterlandkette zu st\u00e4rken, liegt ein ganzes Projekt zugrunde. 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