Änderungen bei der Notification Import Documentation und der Notification Export Documentation aufgrund des Brexits

Ein harter Brexit rückt immer näher. Im Kurzstrecken- und Fährverkehr von und nach Großbritannien führt dies unwiderruflich zu Zollformalitäten. Gemeinsam mit einer Vielzahl von Parteien arbeitet Portbase an einer kettenweiten Lösung, um Güter auch nach dem Brexit schnell über die niederländischen Häfen zu transportieren. Ein wichtiger Teil ist die Erneuerung unserer Dienste Notification Import Documentation und Notification Export Documentation.

Beide Dienste ermöglichen es Ihnen, Zolldokumente auch nach dem Brexit an Shortsea- und Fährterminals zu senden. Alle Fährterminals in den Niederlanden haben dies verbindlich vorgeschrieben; und auch die Shortsea-Terminals haben diesen Ansatz mehrheitlich übernommen. Die digitale Voranmeldung von Zolldokumenten über Portbase verhindert unnötige Verzögerungen in den niederländischen Häfen und gewährleistet die korrekte Abwicklung der Zollformalitäten.

Schnelles Handeln ist gefragt!
Mit dieser Eilmeldung erhalten Webkunden von Portbase nähere Erläuterungen zu den Änderungen. Achtung: Um Importdokumente an Shortsea- und Fährterminals voranmelden zu können, müssen Sie sich außerdem bei Portbase neu anmelden. Ein harter Brexit ab dem 29. März 2019 verlangt von jedem, schnell zu handeln!

Notification Import Documentation
Ende März 2019 werden wir einen neuen Dienst einführen: Notification Import Documentation 2.0. Die wichtigsten Neuerungen:
• Importdokumente können Sie auch bei Fährterminals voranmelden. Dies geschieht anhand der Sendungsnummer (bestehend aus SCAC-Code der Reederei, Buchungsnummer und laufender Nummer). Bei Containerterminals ist dies nun die Containernummer.
• Nachdem Sie eine Voranmeldung eingereicht haben, können Ihnen die Terminals eine Rückmeldung zukommen lassen. So haben Sie die Gewähr, dass Ihr Bericht ordnungsgemäß eingegangen ist. Bei Shortsea- und Fährterminals wird diese Rückmeldung ein Standardelement des Dienstes. Beim Hochseeverkehr hängt dies von der Umsetzung durch die betreffenden Terminals ab.
• Der neue Dienst Import Status bietet Ihnen und Ihre Spedition(en) Einblick in den Zollstatus am Terminal. Sie sehen schnell, ob die Einfuhrdokumente vorhanden sind und/oder ob eine Zollblockade gilt. Auf diese Weise wissen Sie und Ihre Spedition(en), ob die Ladung am Terminal abgeholt werden kann.

Die Verbindung erfolgt automatisch, aber…
Als Web-Kunde stellen wir Sie Ende März 2019 automatisch auf den Dienst Notification Import Documentation 2.0 um. Sie brauchen selbst keine Schritte zu unternehmen. Aber Achtung!

Möchten Sie sich auch an Shortsea- und Fährterminals voranmelden? Melden Sie sich sofort an!
Für die Vorregistrierung von Importdokumenten an den (neuteilnehmenden) Shortsea- und Fährterminals aufgrund des Brexits müssen Sie ein Antragsformular erneut ausfüllen. Dies ist notwendig, da Sie einen neuen Terminalvertrag mit den Shortsea- und Fährterminals abschliessen müssen. In Absprache mit den Shortseaterminals und Fährterminals arbeitet Portbase an einem einzigen Rahmenvertrag. Dadurch können wir Ihre Verwaltungskosten jetzt und in der Zukunft begrenzen. Registrieren Sie sich noch heute! Der Brexit nähert sich schnell.

Hier können Sie sich direkt anmelden für das – nach dem Brexit – Voranmelden von Importdokumenten an den Shortsea- und Fährterminals. Sobald der Rahmenvertrag verfügbar ist, werden wir Sie bezüglich Ihrer endgültigen Registrierung und der Zahlung Ihrer Anschlusskosten kontaktieren.

Anbindungskosten aufgrund des Brexits
Als Tochterunternehmen der Hafenbehörden von Rotterdam und Amsterdam ist Portbase neutral und arbeitet kostendeckend. Aufgrund aller notwendigen Brexit-Anpassungen und Arbeiten am Dienst Notification Import Documentation 2.0 zahlen Sie bis zum 1. März 2019 eine einmalige Gebühr von 249,50 € (exkl. MwSt.) für die Anbindung an die neuen Shortsea- und Fährterminals. Ab dem 1. März 2019 beläuft sich diese Gebühr auf 499 € (exkl. MwSt.). Der erwartete Ansturm bei einem harten Brexit zwingt uns, zusätzliche Kapazitäten einzustellen. Ihre aktuellen Abonnement- und Nutzungskosten ändern sich nicht.

Der neue Dienst Notification Import Documentation 2.0 wird Ende März 2019 in Betrieb gehen, unabhängig davon, ob es nun am 29. März zu einem harten Brexit kommt oder nicht. Diese Neuerung wird so oder so eingeführt.

Notification Export Documentation
Beim Dienst Notification Export Documentation halten sich die durch den Brexit bedingten Änderungen in Grenzen. Nur das Feld Containernummer (11 Positionen) ändert sich in Transport Equipment ID (Transportmittelnummer; 17 Positionen). In Zukunft können Sie so auch Exportdokumente für den Trailertransport über Fährterminals voranmelden. Diese Änderung wurde in der Web-Version der Notification Export Documentation bereits implementiert. Sie brauchen folglich keine weiteren Schritte zu unternehmen. Wie im Containerbereich profitieren Sie und Ihre Spedition(en) auch hier automatisch von den umfangreichen Track & Trace-Möglichkeiten über den Dienst Track & Trace Export.

Als bestehender Benutzer zahlen Sie für die Notification Export Documentation keine Verbindungskosten und die Nutzung ist kostenlos.

Get Ready for Brexit
Alle Informationen über den niederländischen Ansatz für den schnellen Transport über die niederländischen Häfen nach dem Brexit finden Sie unter www.getreadyforbrexit.eu.

 

Weitere Informationen
Haben Sie Fragen oder möchten Sie wissen, welche anderen Portbase-Dienste für Sie relevant sien könnten? Unsere Verkaubsabteilung hilft Ihnen gerne weiter. Sie erreichen sie telefonisch unter 0031 – 88 – 6252517 oder per E-mail an sales@portbase.com.