Harter Brexit am 31. Oktober? Sie sind vorbereitet!

Nach dem Sommer erhalten Sie Anleitungen für Ihre Portbase-Dienste

Am 31. Oktober 2019 endet für das Vereinigte Königreich die verlängerte Frist zum Verlassen der Europäischen Union. Mit Boris Johnson als neuem britischen Premierminister besteht die reale Gefahr, dass es zu einem harten Brexit kommt. In diesem Fall sind beim Transport über die niederländischen Häfen direkt Zollformalitäten zu erfüllen. Sie sind jedoch schon gut vorbereitet! Schließlich haben Sie sich bereits zu der Kettenlösung „Get Ready for Brexit“ angemeldet. Dabei haben Sie einen oder mehrere Portbase-Dienste abonniert.

Wir helfen Ihnen mit Anleitungen
Natürlich ist es wichtig, dass Sie und Ihre Mitarbeiter wissen, wie Sie die Portbase-Dienste in Zukunft optimal nutzen können. Weit vor dem 31. Oktober erhalten Sie von uns Anleitungen für die Nutzung der Dienste. Wir werden Sie Schritt für Schritt durch die verschiedenen Dienste führen. Dabei sehen Sie genau, was Sie ausfüllen müssen und welche Informationen Sie erhalten. Sollten Sie dann noch weitere Fragen haben, können Sie die häufig gestellten Fragen (FAQ) auf unseren Support-Seiten zu Rate ziehen oder unseren Service Desk unter servicedesk@portbase.com kontaktieren.

Zu Ihrer Information hier schon einmal die Serviceseiten der Brexit-Dienste:
Notification Import Documentation
Notification Export Documentation & Track & Trace
Import Status
Diese Seiten werden in der kommenden Zeit mit zusätzlichen Anleitungen ergänzt.

Weitere Portbase-Dienste nach dem Brexit
Zusätzlich zur Kettenlösung „Get Ready for Brexit“ bietet Portbase noch weitere Dienste, die Ihre Zollangelegenheiten nach dem Brexit erheblich vereinfachen. Zum Beispiel der Dienst Declaration Food and Consumer Products für die Deklaration von Ladungen tierischen Ursprungs (unter das Veterinärrecht fallende Erzeugnisse). Dieser ist nach dem Brexit sowohl für Containertransporte als auch für den Transport von Ladungen in Anhängern zu verwenden. Für den Containertransport stehen außerdem zur Verfügung: der Dienst Transit Declaration für nähere Deklarationen, Inspection Portal für ein vollständiges Bild möglicher Zollkontrollen, Notification Local Clearance für die Nutzung vereinfachter Zollverfahren und Cargo Information für den direkten Zugriff auf die eigenen Konnossemente (Bills of Lading, B/Ls) an Bord von Schiffen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Diensten finden Sie auf unseren Serviceseiten im Internet. Dort können Sie sich auch direkt zur Teilnahme anmelden.

Bündelung der Kräfte zur Optimierung der Abfertigung der Containerbinnenschifffahrt im Hafen von Rotterdam

Was bedeutet die Zusammenarbeit zwischen Nextlogic und Portbase für Sie als Binnenschiffsreeder?

Nextlogic und Portbase starten eine Kooperation zur Gewährleistung einer effizienten und zuverlässigen Abfertigung der Containerbinnenschifffahrt im Hafen von Rotterdam. Beide Organisationen werden einen neuen Dienst anbieten, den die Binnenschifffahrt über einen zentralen Zugang in Anspruch nehmen kann. In Kürze wird der optimale Austausch von Schiffs- und Ladungsdaten über Portbase mit einer integralen Planung jedes Schiffsanlaufs durch Nextlogic gepaart. Dadurch wird sich die Abfertigung der Binnenschiffe im Hafen von Rotterdam deutlich verbessern. Sowohl Tiefseeterminals und Depots als auch Binnenschiffsreeder können effizienter arbeiten. Die Binnenschifffahrt wird damit zu einem noch attraktiveren Verkehrsträger im Hinblick auf einen nachhaltigen und zuverlässigen Seehafenhinterlandverkehr.

Was beinhaltet die Kooperation konkret?
Auch in Zukunft wird jeder Binnenschiffsreeder seine Ladungsdaten sowie seine Anlauf- und Rotationsdaten über Portbase melden. Dies soll über den neuen Portbase-Dienst Hinterland Container Notification (HCN) Barge geschehen. Damit wird der bisherige Dienst Barge Planning ersetzt.

Nextlogic erhält dann automatisch die notwendigen Daten von HCN Barge, um eine integrale Planung für jedes anlaufende Binnenschiff zu erstellen. Für alle Terminals und Depots (sofern Nextlogic-Teilnehmer), die in Rotterdam angelaufen werden sollen, wird eine optimierte Reihenfolge der Anläufe geplant. Darüber hinaus wird die Planung von Nextlogic kontinuierlich verbessert und aktualisiert.

Das bedeutet, dass Binnenschiffsreeder für integrale Planungen nicht (wie ursprünglich geplant) gezwungen sind, Anlauf- und Ladungsdaten Nextlogic separat zukommen zu lassen. Sie werden jedoch gebeten, bestimmte Einstellungen wie feste Fenster, Sonntagsruhe etc. über das Internet direkt bei Nextlogic einzugeben. Nextlogic und Portbase untersuchen noch, wie diese Funktionalität nach der Freischaltung in den Dienst HCN Barge integriert werden kann. Darüber hinaus können Schiffsführer den aktuellen Fahrplan rund um die Uhr über separate Bildschirme für Schiffsführer in Nextlogic abrufen.

Die Zusammenarbeit zwischen Nextlogic und Portbase bietet dem Binnenschiffsreeder ein zentrales Portal für die täglichen Arbeiten

Welche Maßnahmen müssen Sie als Binnenschiffsreeder ergreifen?
In Richtung Portbase:
Als Binnenschiffsreeder beginnen Sie so schnell wie möglich (in Absprache mit Ihrem Softwarelieferanten) mit den Vorbereitungen für den Wechsel vom heutigen Portbase-Dienst Barge Planning auf den neuen Dienst HCN Barge. Dieser Dienst erfordert eine Umstellung von EDI auf API, den neuen IT-Standard für den Datenaustausch. Je früher Sie die API-Anbindung vornehmen, desto eher werden Sie von allen Vorteilen profitieren. Gemeinsam mit Ihrem Softwarelieferanten vereinbaren Sie einen realistischen Zeitplan.

In Situationen, in denen es Binnenschiffsreedern nicht möglich ist, den Wechsel rechtzeitig durchzuführen, wird Portbase ab dem Einführungsdatum von HCN Barge vorübergehend einen API-Konverter anbieten. Die Nutzung ist im ersten Jahr kostenlos. Über den API-Konverter wandelt Portbase die von Ihnen per EDI bereitgestellten Ladungsdaten API-konform um. Dann können möglichst viele Parteien von Anfang an die integrale Planung nutzen. Weitere Informationen von Portbase zu diesem Thema erhalten Sie in einem separaten Schreiben. Die neuen Web-Bildschirme von HCN Barge werden automatisch ab dem Startdatum für alle verfügbar sein. Sie müssen dafür keine zusätzlichen Schritte unternehmen. In diesen Web-Bildschirmen können Sie dann während der Übergangsphase bis zu Ihrer tatsächlichen Anbindung an HCN Barge API Ihre Anlauf- und Rotationsdaten, wie bisher im Dienst Barge Planning, eingeben. Um die Web-Bildschirme sinnvoll nutzen zu können, erhalten Sie rechtzeitig die notwendigen Anleitungen.

In Richtung Nextlogic:
Um von der integralen Planung zu profitieren, können Sie sich als Binnenschiffsreeder auch bei Nextlogic als Teilnehmer anmelden. Damit erteilen Sie Portbase die Erlaubnis, die Ladungs-, Anlauf- und Rotationsdaten, die Sie über HCN Barge eingeben, an Nextlogic weiterzugeben. Nextlogic verwendet diese Daten für die integrale Planung. Nextlogic wird die Binnenschiffsreeder auch selbst zur Teilnahme auffordern.

Was tun Sie, wenn Sie bereits eine Verbindung über die Nextlogic-Informationsplattform haben?
Eine Reihe von Binnenschiffsreedern übermitteln als „Vorreiter“ schon heute Ladungs-, Anlauf- und Rotationsdaten über die Informationsplattform von Nextlogic. Dies ist ein wesentlicher Input für die intensive Prüfung der integralen Planung in den kommenden Wochen. Diese Unternehmen müssen jetzt nichts mehr tun. Ihre Anbindung bleibt vorläufig bestehen. Mit der Zeit werden diese Parteien von Nextlogic „geräuschlos“ auf den Portbase-Dienst HCN Barge umgestellt.

Wo stehen wir heute?
Die Verbesserung der Abfertigung der Containerschifffahrt im Hafen von Rotterdam ist eine langfristige Aufgabe mit vielen Puzzleteilen. Die Zusammenarbeit zwischen Nextlogic und Portbase ist ein großer Schritt nach vorne. Über verschiedene Kanäle werden wir Sie in den kommenden Monaten regelmäßig über die Fortschritte informieren. Die integrale Planung verlangt von jedem, sich damit vertraut zu machen, und wird sich ab der Einführung Schritt für Schritt verbessern. Der Erfolg hängt in hohem Maße vom Engagement möglichst vieler Binnenschiffsreeder, Tiefseeterminals und Depots ab.

Welche Terminals und Depots nehmen bereits teil?
Nextlogic und Portbase arbeiten gemeinsam daran, die Tiefseeterminals und Depots, die bereits am Dienst Barge Planning / HCN Barge und an Nextlogic teilnehmen, in der neuen Situation auf optimale Weise anzubinden.

Weitere Informationen
Haben Sie Fragen zu den Lösungen von Nextlogic und Portbase oder darüber, was die Partnerschaft für Sie bedeutet? Bei Nextlogic können Sie sich an Wouter Groen, +31 6 53 91 44 53, w.groen@nextlogic.nl, wenden. Bei Portbase ist ihr Ansprechpartner Remmert Braat, +31 6 24 67 70 08, r.braat@portbase.com.

Port of Rotterdam, Nextlogic, Portbase

Voranmeldung an neu angeschlossenen Terminals möglich

Bei einer großen Anzahl von Containerterminals (Deepsea, Shortsea), Fährterminals, Inlandterminals und einer zunehmenden Anzahl von Depots in den Niederlanden nehmen Sie als Verlader, Spediteur, Zollagent oder Transportunternehmer einfach die Voranmeldung der Ladung, des Besuchs und/oder der Zolldokumente vor. Die zentrale Zugangspforte dafür ist Portbase.

Neu-angeschlossene Terminals
Ab jetzt können Sie ebenfalls die Voranmeldung für Ihre Zolldokumente machen: Broekman Distriport, Kloosterboer, und TMA Amsterdam. Damit kann das Terminal die Ankunft Ihrer Container optimal vorbereiten. Die nachstehende Übersicht zeigt Ihnen an, für welche Dienstleistungen dies gilt.

Notification Import Documentation 2.0
• Broekman Distriport*
• Kloosterboer
• TMA Amsterdam

Notification Export Documentation
• Broekman Distriport*
• Kloosterboer (war schon möglich)
• TMA Amsterdam

*Eine Voranmeldung bei Broekman ist derzeit nur für die Containerverladung möglich. Eine Voranmeldung von Stückgut, Anhängern und Fracht über SeaCargo ist noch nicht möglich.

Achtung! Im Dienst Notification Import Documentation 2.0 wurden die oben genannten Terminals zur Auswahlliste hinzugefügt. Können Sie diese Terminals nicht auswählen? Dann müssen Sie für diese Terminals noch einen Terminalvertrag abschließen.

Sie können diese Terminalverträge über unser Antragsformular für vorhandene Kunden unterschreiben. Zur Vornahme der Unterschrift wählen Sie im Formular nur die zu ergänzenden Terminals aus, an denen sie noch keine Voranmeldung durchführen können. Nach Abschluss des Antragsformulars werden diese Terminals für Sie aktiviert. Für Fragen können Sie Kontakt aufnehmen zu sales@portbase.com.

Hauseigenes System
Wir haben inzwischen alle Softwarelieferanten über die neu angeschlossenen Terminals informiert. Entwickeln Sie selbst eine EDI-Verknüpfung? Dann klicken Sie hier, für eine Übersicht über die benötigten terminalspezifischen Berichtcodes.

Schauen Sie sich unseren Terminal Selector an. So erhalten Sie eine vollständige Übersicht über alle bei Portbase angeschlossenen Terminals.

Weitere Informationen
Auf der Portbase-Website finden Sie weitere Informationen dazu, wie unsere Dienstleistungen funktionieren. Haben Sie Fragen? Unsere Abteilung Sales informiert Sie gerne genauer. Sie erreichen sie unter 0031 88 625 25 34 oder unter sales@portbase.com.

Update Brexit-Dienst Import Status

Im Rahmen des Brexit hat Portbase dieses Frühjahr den kostenlosen Dienst Import Status eingeführt. Bevor ein Fahrer zu einem Terminal aufbricht, prüft der Fuhrunternehmer mit diesem Dienst ganz einfach den Zollstatus der abzuholenden Ladung. Unnötige Fahrten und somit Verzögerungen an den „Brexit-Terminals“ werden so vermieden.

Informationen für teilnehmende Fuhrunternehmer
Der Brexit ist zurzeit noch nicht vollzogen. Innerhalb des Port Community Systems wurde jedoch der Dienst Import Status für Sie bereits aktiviert. Verschiedene Shortsea-Terminals haben Import Status bereits implementiert, um den Zollstatus von Ladung aus Ländern außerhalb der Europäischen Union prüfen zu können. Import Status können Sie somit bereits jetzt vor Ihrem Besuch nutzen. Eine aktuelle Übersicht der „Brexit-Terminals“, bei denen Import Status in Gebrauch ist, finden Sie rund um die Uhr auf der Website von Portbase. Nach einem möglichen No-Deal-Brexit am 31. Oktober 2019 wird Import Status auch für alle Fährterminals aktiviert.

Informationen für Terminals
Import Status ist Bestandteil von ‘Get Ready for Brexit’: der niederländischen Kettenlösung, um auch nach dem Brexit Ladung schnell aus und nach Großbritannien transportieren zu können. Shortsea- und Fährterminals, die sich an dieser Brexit-Lösung beteiligen, können den Fuhrunternehmern den Dienst Import Status anbieten, um für einen reibungslosen Durchstrom zu sorgen. Für alle anderen Terminals ist für die Prüfung des Zollstatus durch die Fuhrunternehmer der Dienst Hinterland Container Notification verfügbar. Import Status ist ein befristeter Brexit-Dienst. Langfristig wird angestrebt, diesen Dienst in eine breitere Dienstleistung, wie Hinterland Container Notification zu integrieren.

Get Ready for Brexit
Der 31. Oktober 2019 ist die neue Deadline, an der Großbritannien die Europäische Union verlässt.
Für den Warenverkehr über die niederländischen Häfen bedeutet dies unwiderrufliche Zollformalitäten. Bei einem sehr realistischen No-Deal-Brexit treten diese Formalitäten sogar sofort ab dem Austritt Großbritanniens in Kraft. Die in Get Ready for Brexit zusammenarbeitenden Parteien rufen deshalb weiterhin Parteien im
In- und Ausland dazu auf, sich so schnell wie möglich an Portbase anzuschließen.
Durch die Teilnahme an Import Status und den anderen Brexit-Diensten ist man gut auf die Zollverpflichtungen vorbereitet, die nach dem Brexit in den niederländischen Häfen gelten. Zusammen vermeiden wir Verzögerungen!

Weitere Informationen
Weitere Informationen über Import Status und die anderen Brexit-Dienste finden Sie auf der Website von Portbase und auf www.getreadyforbrexit.eu.

Neuer Datendienst Discharge Confirmation beschleunigt Ihren Logistikprozess

Sobald ein Container vom Seeschiff gelöscht wurde, eine Mitteilung in Ihr hauseigenes System erhalten? Die Integration unseres neuen Datendienstes Discharge Confirmation macht es möglich. Von Ihrem hauseigenen System aus können Sie anschließend automatisch bei der Zollbehörde Ihre Voranmeldung bestätigen oder die anschließende Zollerklärung abgeben. Die Zollbehörde kann diese sofort bearbeiten. Ohne dass von Ihrer Seite weitere Handlungen notwendig sind. Ihr Container gelangt schneller in die Logistikkette.

Die neue Portbase-Dienstleistung geht auf die für 2019 geplante Einführung des Containerfreigabeberichts durch die Zollbehörde ein. Im Gegensatz zur aktuellen Situation ist dann das Einreichen (oder endgültige Abschließen) einer anschließenden Zollerklärung erst dann möglich, wenn ein Schiff tatsächlich im Hafen eingelaufen ist. Das Löschen des Containers ist das zuverlässigste Signal, um diesbezüglich aktiv zu werden.

Datendienst
Discharge Confirmation ist ein sogenannter Datendienst. Hierbei werden spezielle Felder aus verschiedenen Portbase-Diensten zu einem Datensatz zusammengefasst. Diese implementieren Sie nach eigenem Ermessen in Ihr hauseigenes System. Die Anbindung zu Portbase findet dabei über APIs statt.

Max Wiertz vom Zoll-Spediteur SGS Maco:
„Als Zoll-Spedition haben wir uns an der Pilotphase für den Datendienst Discharge Confirmation beteiligt. Es ist im Prinzip ein einfacher Dienst, aber er ist sehr nützlich.
Wir implementieren den Datensatz in unsere eigene Zollsoftware. Auf diese Weise können wir direkt nach Ankunft der Container den Bereitstellungsbericht automatisch an die Zollbehörde schicken. Unsere Kunden können ihre Container auf diese Weise viel schneller auf den Terminals abholen.“

Vorteile Datendienst Discharge Confirmation
Mit dem Datendienst Discharge Confirmation verfügen Sie in Echtzeit über zuverlässige Löschinformationen direkt von der Quelle. Ihre Mitarbeiter brauchen für den Löschzeitpunkt nicht mehr anzurufen, Mails zu schicken oder die Website im Auge zu behalten. Anschlussaktionen können Sie in Ihrem hauseigenen System automatisch einstellen. So können rund um die Uhr ohne weitere Zwischenschritte die Voranmeldung bestätigt oder die anschließende Zollerklärung abgegeben werden. So braucht z.B. niemand mehr am Wochenende zu arbeiten.

Weitere Informationen
Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen über die Funktion des Datendienstes Discharge Confirmation und wie Sie sich anschließen können.
Haben Sie Fragen? Unsere Abteilung Sales hilft Ihnen gerne. Sie erreichen sie unter +31 (0)88 625 25 34 oder sales@portbase.com.

Nextlogic und Portbase arbeiten zusammen an einer optimalen Dienstleistung für die Containerbinnenschifffahrt

Nextlogic und Portbase werden für eine bessere Abfertigung der Containerbinnenschifffahrt im Rotterdamer Hafen zusammenarbeiten. Dies geben die beiden Unternehmen heute bekannt. Die Zusammenarbeit soll zu mehr Effizienz, geringeren Kosten und einer besseren Dienstleistung für alle beteiligten Parteien im Logistikprozess führen.

Position als Zugang für Westeuropa stärken
Der Rotterdamer Hafen ist ein wichtiger Knotenpunkt für Transporte aus dem und in das Hinterland. Dieses Hinterland reicht von den Niederlanden über Belgien bis nach Deutschland und in die Schweiz. Spitzenbelastungen durch höhere Call Sizes und mangelnder Überblick durch Besuche und Löschzeitpunkte bei mehreren Terminals sorgen jedoch für Ineffizienz und Verzögerungen in der Transportkette. Portbase-Direktor Iwan van der Wolf: „Mehr und besserer Einblick in den Transport von und zu Terminals und Leercontainerdepots ist ein absolutes Muss, um in Zukunft das Tor zu und aus Westeuropa zu bleiben. Die Zusammenarbeit beider Unternehmen führt dazu, dass neue und vorhandene Dienstleistungen optimal aufeinander abgestimmt werden.

Ease of doing business
Eine einzige Anlaufstelle und eine einheitliche Arbeitsweise sind für die Position der Binnenschifffahrt beim Hinterlandtransport von großer Bedeutung. Emile Hoogsteden Direktor Containers, Breakbulk & Logistics der Hafenbehörde Rotterdam: „Dies ist das Ziel der Zusammenarbeit. Sie wird allen an diesem Prozess beteiligten Parteien Vorteile bieten. Auf lange Sicht muss es einen einheitlichen Standard für die Binnenschifffahrt geben. Voraussetzung ist, dass dies zu Kosteneinsparungen führt und den „Ease of doing business“ im Rotterdamer Hafen vergrößert.

Einen einheitlichen Standard erarbeiten
Ab dem Sommer 2019 erhält Nextlogic die benötigten Daten direkt oder über den Dienst Hinterland Container Notification (HCN) Barge von Portbase. Danach werden in absehbarer Zeit alle Daten über Portbase laufen. Auf diese Weise bleibt Portbase für alle Terminals und Binnenschifffahrtsunternehmen die zentrale Anlaufstelle für den Datenaustausch. Die landesweite Abdeckung und die vorhandenen Anschlüsse an Portbase sorgen dann für eine maximale Abdeckung für die Dienstleistung von Nextlogic.
Wouter Groen, Endverantwortlicher von Nextlogic: „Die integrale Planung von Nextlogic beginnt im November 2019. Ab dann möchten wir 70% des Binnenschifffahrtsvolumens über Nextlogic laufen lassen.“ Beide Unternehmen erstellen eine gemeinsame Planung und stimmen ihre Daten in der nächsten Zeit aufeinander ab, sodass ein einheitlicher Berichtestandard entsteht. Groen fährt fort: „In den nächsten Monaten trifft Nextlogic weitere Vorbereitungen, darunter Tests der integralen Planung mit den führenden Unternehmen. Portbase und Nextlogic sorgen für einen guten und korrekten Übergang für diese Parteien.“

Vorteil
Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen ist ein logischer Schritt und bietet verschiedene Vorteile. So wird z.B. die vorhandene Infrastruktur von Portbase optimal genutzt, die Unternehmen bekommen eine zentrale Anlaufstelle für den automatischen Datenaustausch und die Wiederverwendung von Daten für andere Meldungen und Erklärungen im weiteren Verlauf der Logistikkette wird gewährleistet. Dies ist für alle Parteien kosteneffektiv: es muss nur eine einzige Infrastruktur verwaltet und gepflegt werden. Mit dieser Zusammenarbeit machen Nextlogic und Portbase den nächsten Schritt hin zu einer zukunftssicheren Lösung für die Binnenschifffahrt.

Port of Rotterdam, Nextlogic, Portbase

Voranmeldung an neu angeschlossenen Terminals möglich

Bei einer großen Anzahl von Containerterminals (Deepsea, Shortsea), Fährterminals, Inlandterminals und einer zunehmenden Anzahl von Depots in den Niederlanden nehmen Sie als Verlader, Spediteur, Zollagent oder Transportunternehmer einfach die Voranmeldung der Ladung, des Besuchs und/oder der Zolldokumente vor. Die zentrale Zugangspforte dafür ist Portbase.

Neu-angeschlossene Terminals
Ab jetzt können Sie ebenfalls die Voranmeldung für Ihre Zolldokumente machen. Combined Cargo Terminals (CCT), Rhenus Terminals Maasvlakte und Verbrugge Vlissingen. Damit kann das Terminal die Ankunft Ihrer Container optimal vorbereiten.
Die nachstehende Übersicht zeigt Ihnen an, für welche Dienstleistungen dies gilt.

Notification Import Documentation
• Combined Cargo Terminals (CCT)
• Verbrugge Vlissingen

Notification Export Documentation
• Combined Cargo Terminals (CCT)
• Rhenus Terminal Maasvlakte

Achtung! Im Dienst Notification Import Documentation wurden die oben genannten Terminals zur Auswahlliste hinzugefügt. Können Sie diese Terminals nicht auswählen? Dann müssen Sie für diese Terminals noch einen Terminalvertrag abschließen.

Sie können diese Terminalverträge über unser Antragsformular für vorhandene Kunden unterschreiben. Zur Vornahme der Unterschrift wählen Sie im Formular nur die zu ergänzenden Terminals aus, an denen sie noch keine Voranmeldung durchführen können. Nach Abschluss des Antragsformulars werden diese Terminals für Sie aktiviert. Für Fragen können Sie Kontakt aufnehmen zu sales@portbase.com.

Schauen Sie sich unseren Terminal Selector an. So erhalten Sie eine vollständige Übersicht über alle bei Portbase angeschlossenen Terminals.

Weitere Informationen
Auf der Portbase-Website finden Sie weitere Informationen dazu, wie unsere Dienstleistungen funktionieren. Haben Sie Fragen? Unsere Abteilung Sales informiert Sie gerne genauer. Sie erreichen sie unter 0031 88 625 25 34 oder unter sales@portbase.com.

Verschiebung des Brexits

Das Vereinigte Königreich (UK) und die Europäische Union (EU) haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vereinbart, die Frist für den Austritt aus der EU nach Artikel 50 bis spätestens 31. Oktober 2019 zu verlängern. Das bedeutet, dass der am 12. April drohende No-Deal-Brexit, einschließlich der damit verbundenen negativen Folgen, abgewendet wurde.

 

Was bedeutet die Verschiebung für die Lösung in den niederländischen Häfen?

Portbase hatte die Anpassungen seines Systems zur Lösung der Probleme beim Transport über die niederländischen Häfen bereits am 29 März abgeschlossen. Daran ändert sich somit nicht viel. Durch die Verschiebung erhalten Unternehmen allerdings mehr Zeit, sich auf den Austritt vorzubereiten und an der vorgeschlagenen Lösung teilzunehmen. Diese Aufforderung wird von den verschiedenen Organisationen in den Häfen weiterhin unterstützt. Es gibt noch viele (vor allem ausländische) Unternehmen, die sich Portbase anschließen müssen, um auch nach dem Brexit noch Waren über die niederländischen Häfen transportieren zu können.

Welche Daten müssen genau überwacht werden?

Der neue Stichtag ist nun der 31. Oktober. Dann können drei Dinge geschehen:

  • Wenn es am 31. Oktober (oder vielleicht früher) zu einer Einigung kommt, beginnt die Übergangszeit, die bis zum 31. Dezember 2020 läuft. Während dieses Zeitraums bleiben die EU-Vorschriften und -Gesetze im Vereinigten Königreich in Kraft.
  • Wenn es am 31. Oktober keine Einigung gibt, könnte es zu einem ungeregelten Brexit kommen, bei dem das Vereinigte Königreich die EU sofort und ohne jegliches Abkommen verlässt.
  • Und schließlich kann die EU eine erneute Verschiebung gewähren.

Ein weiteres wichtiges Datum ist der 1. Juni. Wenn die Briten nicht an den Wahlen zum Europäischen Parlament vom 23. bis 26. Mai teilnehmen oder nicht teilnehmen wollen, wird das Vereinigte Königreich die EU am 1. Juni verlassen – mit oder ohne Abkommen.

Was sollten Unternehmen jetzt tun?

Es bleibt zwar mehr Zeit, aber die Möglichkeit eines ungeregelten Brexits bleibt bestehen. Wir empfehlen Unternehmen, sich weiterhin vorzubereiten. Der 1. Juni und der 31. Oktober sind Termine, an denen es immer noch geschehen kann, dass das Vereinigte Königreich die EU ohne ein Abkommen verlässt. Daher ist es nach wie vor notwendig, dass Unternehmen sich rechtzeitig vorbereiten.

 

Weitere Informationen? Werfen Sie einen Blick auf getreadyforbrexit.eu.

Beginnen Sie mit der Verknüpfung für den neuen Dienst HCN Barge

Im Herbst 2019 ersetzt der neue Dienst Hinterland Container Notification Barge (HCN Barge ) den aktuellen Dienst Barge Planning. Die Spezifikationen für die Verknüpfung mit dieser neuen Dienstleistung stehen Ihnen als Binnenschifffahrtsunternehmen hier zur Verfügung. Sie oder Ihr Softwarelieferant können direkt anfangen zu arbeiten. Die Verknüpfung von HCN Barge geschieht über APIs. Dabei wurde auch der Anschluss an Nextlogic berücksichtigt. So können beide optimal für Sie arbeiten.

HCN Barge ermöglicht Verknüpfungen sowohl für die automatische Voranmeldung von Lösch- und Ladelisten als auch für Besuchs- und Rotationsdaten. Das letztgenannte ist eine Neuerung gegenüber Barge Planning. Des Weiteren wurden die API-Verknüpfungen um Felder erweitert, die für eine integrale Planung durch Nextlogic benötigt werden, wie z.B. Restriktionen und TEU-Planung. Noch in Entwicklung befinden sich Push-APIs, mit denen wir Sie automatisch informieren können, wenn sich Planungs- und Ladungsinformationen ändern. Sie brauchen den Status dann nicht mehr selbst zu kontrollieren.

Einführung am 1. Oktober 2019
Das Startdatum für HCN Barge ist für den 1. Oktober 2019 geplant. Beginnend am
1. Juli 2019 haben wir drei Monate reserviert, um mit Ihnen Ketten- und Implementierungstests durchzuführen. Kurz nach dem 1. Oktober wird der jetzige Dienst Barge Planning stillgelegt. Damit Sie Ihre Schiffe und Container ohne Störung weiter bei den Terminals voranmelden können, ist es also wichtig, so schnell wie möglich mit der Implementierung der für HCN Barge benötigten API zu beginnen.

Teil eines multimodalen Vormeldeportals
HCN Barge ist Teil von Hinterland Container Notification, dem neuen multimodalen Vormeldeportal von Portbase. Über einen einzigen zentralen Zugang können Sie mit diesem Dienst für alle Modalitäten Ihre Besuche und Container bei Seeterminals, Depots und in Kürze auch Inlandterminals voranmelden. Wenn nötig, können Sie in dem Portal Voranmeldungen unkompliziert auf eine andere Modalität umbuchen. HCN Road ist bereits seit 2018 in Betrieb: nach HCN Barge folgt als letztes HCN Rail.

Zusammenarbeit Portbase und Nextlogic
Portbase und Nextlogic haben zusammen erarbeitet, welche Informationen mindestens benötigt werden, um die integrale Planung durch Nextlogic von HCN Barge aus mit Daten zu versorgen. Dies wurde in den ab sofort verfügbaren API-Verknüpfungen berücksichtigt. Damit verbinden wir das beste aus zwei Welten: HCN Barge von Portbase für alle Ihre Meldungen und Nextlogic als intelligente Innovation für integrale Planung. Die Abfertigung der Binnenschifffahrt im Rotterdamer Hafen wird dadurch viel effizienter, Staus werden weiter reduziert.

Weitere Informationen
Haben Sie Fragen über den Anschluss an HCN Barge? Remmert Braat, Product Owner Hinterland bei Portbase informiert Sie gerne genauer. Sie können ihn erreichen unter 0031 06 2467 7008 oder r.braat@portbase.com.

Kurzer Aufschub des Brexits ändert nichts an der Dringlichkeit

Niederländische Häfen: Ohne Anmeldung kein Transport von und nach Großbritannien

Kooperierende Organisationen in den niederländischen Häfen sind besorgt über die Zahl der Anmeldungen von Unternehmen, die nach dem Brexit Waren über die niederländischen Häfen transportieren wollen. Auch mit dem kurzen Aufschub bis zum 12. April bleibt die Vorbereitung unerlässlich. Die Lösung in den niederländischen Häfen, die sicherstellt, dass die Ladung auch nach dem Brexit schnell über niederländische Häfen transportiert werden kann, ist bereit, aber Unternehmen, die darauf warten, sich bei Portbase anzumelden, laufen buchstäblich Gefahr, das Boot zu verpassen.

Unternehmen, die Waren über die niederländischen Häfen von und nach Großbritannien transportieren, werden nach dem Brexit mit Zollformalitäten konfrontiert. Die Abwicklung dieser Formalitäten erfolgt automatisiert, sodass zeitaufwändige manuelle Kontrollen vermieden werden können. Diese digitale Grenze funktioniert jedoch nur, wenn alle Unternehmen in der Kette ihre Verantwortung übernehmen und die benötigten Daten gemeinsam nutzen. Eine entscheidende Maßnahme in diesem Prozess ist die digitale Voranmeldung von Zolldokumenten an den Terminals über Portbase. Ohne Voranmeldung der Zolldokumente erhalten Lkws keinen Zugang zu den Terminals und werden abgewiesen. Dies wirkt sich direkt auf die Geschäftsprozesse von Terminals, Importeuren, Exporteuren und Logistikdienstleistern aus. Ein Sprecher der Fährgesellschaften: „Die Anbindung an Portbase ist ein Muss, wenn man Waren über die niederländischen Häfen transportieren möchte. Andernfalls ist der Zugang zum Terminal versperrt und wird der Frachtführer mit seinen Waren auf einen der Notparkplätze verwiesen. Damit ist niemandem gedient.“

Eigenverantwortlichkeit

In den letzten Monaten haben Portbase, die Fährgesellschaften, die Interessenverbände FENEX, Evofenedex und Transport en Logistiek Nederland, der Hafenunternehmerverband Deltalinqs, die Shortsea-Terminals, die Hafenbehörden von Rotterdam und Amsterdam sowie die niederländischen Zollbehörden im In- und Ausland mitgeteilt, dass Unternehmen nicht bis zum letzten Moment warten sollten, um Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Brexit zu ergreifen. Mark Dijk, Manager External Affairs der Rotterdamer Hafenbehörde: „Das Risiko eines ungeregelten Brexits besteht nach wie vor, auch mit dem kurzen Aufschub bis zum 12. April. Unternehmen, die noch keine Maßnahmen ergriffen haben, rufen wir auf, sich bei Portbase zu melden. Es liegt in Ihrer eigenen Verantwortung, gut vorbereitet in den Hafen zu kommen.“

Anmeldung

Portbase registriert einen Anstieg bei den Anmeldungen, aber das gewünschte Niveau ist noch nicht erreicht. Managing Direktor Iwan van der Wolf: „Die Anmeldung von Unternehmen, die mit den Prozessen der Hafenlogistik vertraut sind, wie Zollagenten und Spediteure, liegen auf Kurs. Das sind gute Nachrichten. Unsere Sorgen richten sich vor allem auf die Transport- und Speditionswirtschaft im In- und Ausland.“ Unternehmen, die sich noch nicht angemeldet haben, sollten dies bis zum 12. April 2019 tun, um im Falle eines ungeregelten Brexits die digitale Grenze in den niederländischen Häfen nutzen zu können.