Monatliche Rechnungstellung und indexierung 2023

Monatliche Rechnungstellung auf Basis des Verbrauchs
Zum Januar 2023 ändert sich die Art der Rechnungstellung. Ab diesem Zeitpunkt wird Portbase monatlich im Nachhinein auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs abrechnen. Ab dem 1. Januar 2023 schickt Portbase eine monatliche Rechnung auf Basis der Transaktionen je Monat. Damit soll die Transparenz über den Verbrauch erhöht und unerwartete Nachforderungen vermieden werden.

Änderung Allgemeine Geschäftsbedingungen
Wegen der oben genannten Änderung wurden in Artikel 9 (Entgelt) und Artikel 10 (Zahlung und Rechnungsstellung) der Allgemeinen Geschäftsbedingungen einige Änderungen vorgenommen. In diesen Artikeln wurden die Bestimmungen zu Vorausrechnung und Endabrechnung auf die monatliche Rechnungstellung auf Verbrauchsbasis geändert. Die geänderten Artikel liegen bei.

Indexierung 2023
Außerdem informieren wir Sie über die Indexierung für 2023. Wegen der hohen Inflation muss auch Portbase mit zusätzlichen Preiserhöhungen rechnen. Um diese Kosten zu decken, indexiert Portbase ab Januar 2023 nur die Abonnementspreise* mit 8,1% (gemäß Verbraucherpreisindex). Portbase indexiert, um kostendeckend zu bleiben. Für dieses Ziel reicht im Jahr 2023 die Indexierung der Abonnementsgebühren aus. Die Transaktionsgebühren werden nicht indexiert.

Elk treinbezoek vooraf aanmelden

Anmeldung von Zügen für Besuche auf den Bahnterminals von ECT Delta, Euromax und RWG in Kürze verpflichtend

Ab dem 1. November 2022 müssen alle Zugbesuche auf dem ECT Delta Terminal, dem ECT Euromax Terminal und RWG vorab vom Bahnbetreiber über Hinterland Container Notification (HCN) von Portbase angemeldet werden.

Mit der Anmeldung von Zügen im Rotterdamer Hafen wird der erste Schritt des Wachstumsprogramms „Rail Connected“ abgeschlossen. Bahnbetreiber melden die Züge vorab über den Dienst HCN an, und die Terminals überprüfen jeden angemeldeten Besuch. Solange ein Besuch von einem Terminal nicht akzeptiert wurde, laufen die Voranmeldungen nicht weiter und die Container können nicht abgeholt werden.

Vorteile

  • Zentrale Anforderung von Terminal-Slots über Hinterland Container Notification
  • Mit vorab erstellen Rotationstemplates werden die Reisen jede Woche ganz bequem eingeplant
  • Terminalkapazitäten können optimiert werden
  • Traktionsdienstleister bekommen Einblick in aktuelle Containerabfertigung bei den Terminals

Hans Nagtegaal, Geschäftsführer Container bei der Hafenbehörde Rotterdam:

„Mit der Anmeldung von Zügen über Hinterland Container Notification wurde ein wichtiger Schritt hin zur Digitalisierung des Informationsaustauschs zwischen den Kettenparteien gemacht. Dieser Schritt ist der erste in einer Reihe von vorgesehenen Verbesserungen, die im Rahmen des Programms Rail Connected aufgegriffen wurden. Es ist gut zu sehen, dass durch die Zusammenarbeit in diesem Sektor das Zugprodukt weiter verbessert werden kann.“

Praktische Informationen

Auf den Webseiten von HCN können Sie jetzt die Rotationsvorlagen nutzen, um Templates für Ihre festen Besuche bei ECT Delta Terminal, ECT Euromax Terminal und RWG zu erstellen.

Hier finden Sie weitere Informationen über die Rotationsvorlagen
Hier finden Sie weitere Anleitungen und Prozessvereinbarungen für die Anmeldung von Zugbesuchen

Haben Sie mit Portbase noch keine Vereinbarung über die Meldung von Zügen getroffen? Dann nehmen Sie über hinterland@portbase.com Kontakt auf.

Grenzüberschreitende Digitalisierung!

Als Antwort auf den Wunsch der Kunden, mehr Daten an der Vorder- und Rückseite der Logistikketten austauschen zu können, führt Portbase eine internationale Strategie ein. Schließlich enden die Logistikketten nicht einfach an der niederländischen Grenze. Die Strategie wird derzeit mit kundenorientierten Maßnahmen in Deutschland, dem Beginn der Zusammenarbeit mit RheinPorts und verschiedenen globalen Initiativen weiter konkretisiert.

 „In unserer Community sehen wir ein wachsendes Bedürfnis der Unternehmen nach mehr Einblick in ihre Logistikketten“, sagt Donald Baan, Manager Business Development, Marketing & Sales. „Covid-19 und andere Herausforderungen haben diesen Prozess nachdrücklich verstärkt.“ Mit einer internationalen Strategie will Portbase daher dazu beitragen, dass die Daten auch in tieferen Bereichen der Logistikketten genutzt werden können. Dies gilt sowohl für die Seeseite als auch für das Hinterland. Der entsprechende Lösungsansatz wurde vom Aufsichtsrat und dem Strategischen Beirat im Jahr 2021 genehmigt. Die Umsetzung dieser Strategie ist bereits im Gange. Wir haben aber nicht bei Null angefangen. Etwa 700 Parteien sind bereits seit einiger Zeit im Port Community System (PCS) aktiv, insbesondere in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Eine erste Form der Zusammenarbeit besteht auch mit der globalen Datenaustauschplattform TradeLens.

Kundenbedürfnisse im Mittelpunkt

Die internationale Strategie reicht von der konkreten Annäherung an potenzielle Neukunden für Portbase-Dienste im Hinterland bis zur Erkundung von Perspektiven für die digitale Anbindung Nordwesteuropas an den Rest der Welt. Manager Business Development, Charlotte Goos: „Bei allem, was wir tun, stehen die Bedürfnisse unserer Kunden im Mittelpunkt. Der Wert für unsere Community bildet die Grundlage unseres Denkens. Aber natürlich funktioniert der Datenaustausch immer in beide Richtungen – mehr Einsicht hier in den niederländischen Häfen bedeutet auch mehr Einsicht für Parteien anderswo.“

Region für Region ins Hinterland

Portbase geht die Digitalisierung ins Hinterland Schritt für Schritt an. Goos: „In erster Linie konzentrieren wir uns speziell auf die Region Duisburg und auf die Wasserstraßen im Rhein-Alpen-Korridor. Wir haben unsere Dienstleistungen auch den deutschen Industrieverbänden vorgestellt und deren Bedarf ermittelt. Das hat uns viel positives Feedback eingebracht. Die ersten neuen Kunden wurden bereits an das PCS angebunden.“ Portbase möchte diesen Weg Region für Region in Deutschland, der Schweiz und Österreich fortsetzen. „Dabei berücksichtigen wir ausdrücklich die gesamte Kette. Neben den Verladern beziehen wir zum Beispiel auch deren Inlandterminals, Spediteure und andere Partner wie Reedereien und Seeterminals mit ein. Wenn die gesamte Kette mitmacht, wird die Anbindung an das PCS noch wertvoller.“

Zusammenarbeit mit RheinPorts

Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Hinterland ist der am 31. August unterzeichnete Kooperationsvertrag mit RheinPorts zum Ausbau der digitalen Infrastruktur entlang des Rhein-Alpen-Korridors. RheinPorts ist das gemeinsame multimodale Informationssystem des Duisburger Hafens, des Hafens von Mulhouse und der Schweizer Rheinhäfen. Die Zusammenarbeit soll in Zukunft zu einer besseren digitalen Verbindung mit den betreffenden Hafen-Communitys führen. Baan: „Als Portbase und RheinPorts bündeln wir dafür unsere Innovationskraft. Durch den verstärkten Datenaustausch erhalten die Unternehmen in den niederländischen Häfen zum Beispiel einen besseren Einblick in die Anlieferung von Containern aus dem Hinterland. Umgekehrt gilt das Gleiche für die Parteien im Hinterland für die Container, die in ihre Richtung unterwegs sind. Wir hoffen, dass wir im Jahr 2023 in einem ersten Pilotprojekt gemeinsam mit RheinPorts und Unternehmen aus der Community Daten austauschen können.“

Anbindung an globale Plattformen

Auf der Seeseite will Portbase durch die weitere Zusammenarbeit mit globalen Plattformen von Reedereien wie TradeLens und GSBN zu mehr Transparenz in den Logistikketten beitragen. Goos: „Auf ihre Bitte hin stellen wir den an TradeLens teilnehmenden Parteien seit einiger Zeit Daten über die Freigabe ihrer Container in den niederländischen Häfen zur Verfügung. Umgekehrt erhalten wir von TradeLens Daten, zum Beispiel über den Zeitpunkt, an dem Container asiatische Häfen verlassen. Auf diese Weise sind alle Arten des Datenaustauschs denkbar.“ Goos sieht eine Zukunft, in der Portbase ein regionaler Dreh- und Angelpunkt in Nordwesteuropa für weltweit operierende Plattformen wird. „Jeder in unserer Hafen-Community kann dann ganz einfach eine Anbindung an die Plattform herstellen. Wir fungieren als eine Art Zwischenstation.“

Niederlande – Singapur

Ebenfalls auf der Seeseite, aber auf einer anderen Ebene, findet ein möglicher Datenaustausch zwischen den Zollbehörden der Niederlande und Singapurs statt, der durch Portbase erleichtert wird. Baan: „Es geht um den Austausch von Daten, um die Zollabwicklung noch reibungsloser zu gestalten. Globale Maßnahmen dieser Art erfordern einen längeren Zeitrahmen –  mit Hilfe von Pilotprojekten können wir deren Nutzen demonstrieren.“

Die Zeit muss reif sein

Auf diese Weise prüft Portbase ständig proaktiv, wo es einen Mehrwert für die internationale Hafen-Community schaffen kann. Daraus könnte auch der Schluss gezogen werden, dass die Zeit noch nicht reif ist. Goos: „Für den Shortsea-Sektor sahen wir einen potenziellen Mehrwert im zeitnahen Austausch von Daten mit Parteien in anderen europäischen Häfen über das Laden und Löschen von Shortsea-Containern. In der Praxis ist das Interesse daran in der Community im Moment nicht groß genug.“

„Mit unserer bestehenden breiten Community und unseren Dienstleistungen, die weit in den Logistikprozess hineinreichen, sind wir gut positioniert, um auch auf internationaler Ebene mehr zu bewegen“, fasst Baan zusammen. „Aufgrund unserer neutralen, vermittelnden und übergreifenden Rolle möchten wir unbedingt sicherstellen, dass wir unsere Community in alle notwendigen Schritte einbeziehen. Die Eigentümer der Daten haben immer die Kontrolle und die gemeinsame Nutzung der Daten erfolgt nur mit ihrer Zustimmung in einer absolut sicheren Umgebung.“

 

 

Ladung aus der EU ausführen? Neue Zollvorschriften sind auf dem Weg!

Die niederländische Zollbehörde stellt aufgrund europäischer Vorschriften auf ein neues System für die Erfassung von Waren, die die EU verlassen, um. Die Niederlande müssen als EU-Mitgliedsstaat spätestens Ende November 2023 den Anforderungen des Automated Export System (AES) genügen. Inzwischen hat die Zollbehörde begonnen, sich mit der Wirtschaft über die Implementierung auszutauschen.

AES ist ein landesweites Projekt mit Auswirkungen auf alle Marktparteien, die an Exportwarenströmen beteiligt sind, also auch solche außerhalb des maritimen Sektors. In den niederländischen Häfen müssen sich nicht nur Stauer und Schifffahrtsagenturen, sondern auch Spediteure und Transporteure auf eine andere Arbeitsweise einstellen. Portbase macht es der Community so einfach wie möglich, die neuen Zollvorschriften zu erfüllen.

Mehr Zugriff auf Exportwaren

Die Einführung von AES ist eine Folge des Unionszollkodex (UZK) aus dem Jahr 2016, erklärt Michel Zijderveld, Implementierungsmanager AES Export bei der niederländischen Zollbehörde. Darin ist die weitere Digitalisierung von Zollprozessen ein wichtiger Punkt. „AES ist der Nachfolger von ECS und führt zu einer Reihe von Verschärfungen. Aus Sicherheitsgesichtspunkten möchten wir als Zollbehörde mehr Zugriff auf Waren, die die EU verlassen. Ein aktuelles Beispiel ist die Möglichkeit, die Einhaltung von Sanktionen durchsetzen zu können.“

Ausfuhr, Wiederausfuhr und Ausgang

Der Implementierungsmanager erklärt den Unterschied zwischen „Ausfuhr“ (die Ausfuhranmeldung), „Wiederausfuhr“ (die Anmeldung zur Wiederausfuhr) und „Ausgang“ (die Kontrolle, dass die Waren tatsächlich die EU verlassen). Die AES deckt alle diese Prozesse ab.

Beim Ausführen von Waren geht es für die Hafenunternehmen um drei AES-Meldungen: Die Gestellung sobald die die Ladung aus den Hinterland auf dem Terminal eintrifft, die Meldung von Transshipmentladung, die sich länger als vierzehn Tage in einem RTO (Ruimte Tijdelijke Opslag – Raum für befristete Lagerung) auf einem Terminal befindet und die Meldung von Transshipmentladung, die weniger als 14 Tage in einem RTO auf einem Terminal bleibt. Diese drei Meldungen gibt es bereits, sie werden im Rahmen von AES jedoch etwas anders umgesetzt.

Die letzte Meldung, die Wiederausfuhrmeldung, bringt für die Schifffahrtsagenturen die größten Veränderungen mit sich. In der aktuellen Situation wird diese Wiederausfuhrmeldung durch einen Verweis auf die Sendung im Exportmanifest erledigt (B/L), so wie sie in der Anmeldung für vorübergehende Lagerung beim Eintreffen angegeben wurde. Diese Art der Wiederausfuhrmeldung verfällt am Ende der Übergangszeit (vermutlich 30. September 2023). Von da an muss die Wiederausfuhrmeldung, ebenso wie die beiden anderen Meldungen, in Form einer elektronischen Nachricht gemacht werden.

Portbase passt PCS an

Portbase sorgt mit seinem Port Community System (PCS) schon seit Jahren für eine Kettenlösung, durch die nicht nur Informationen und Statusmeldungen geteilt, sondern die Parteien auch vorher informiert werden, ob die für eine Sendung notwendigen Formalitäten erledigt sind. Zugleich werden Meldungen automatisch an die Zollbehörde geschickt. Diese Arbeitsweise führt zu weniger Handlungen und mehr Deutlichkeit darüber, ob eine Sendung z.B. auf einem Terminal akzeptiert wird und/oder ob eine Sendung von der Reederei geladen werden darf.

Dementsprechend wird Portbase der Community über das PCS auch für AES eine Lösung bieten. Bislang bietet das PCS in diesem Rahmen nur eine Dienstleistung für Transshipmentladung, die länger als vierzehn Tage liegt (EXS). Neu ist dann einerseits die Gestellung. Andererseits will Portbase für Schifffahrtsagenturen einen neuen Dienst für die Meldung von Transshipmentladung entwickeln, die sowohl länger als auch kürzer als vierzehn Tage auf einem Terminal liegt. In diesem Rahmen prüft Portbase, in Absprache mit den beteiligten Parteien, auf welche Weise die mit einem Transshipment verbundenen zusätzlichen Aufgaben so effizient wie möglich im PCS eingerichtet werden können.

Mit dieser Erweiterung der Dienstleistung kann die Hafenwirtschaft demnächst dank Portbase und dem PCS die neuen AES-Verpflichtungen problemlos einhalten.

Neues Zollsystem für bessere Überwachung

Die Zollbehörde wird die künftigen AES-Meldungen in einem neuen System verarbeiten, das bessere und weitergehende Überwachung ermöglicht. Das System hat den Namen BUP (Binnenbrengen, Uitgaan, Provianderen – Einfuhr, Ausfuhr, Bereitstellung) und kommuniziert mit einem anderen neuen System der Zollbehörde – dem Duane Management System (DMS) – bezüglich der Ausfuhr- und Wiederausfuhrmeldungen. BUP ist noch in Entwicklung, während die Implementierung des DMS bereits im Gange ist.

Implementierungsmanager Zijderveld merkt, dass vor allem der Anschluss an DMS zurzeit viel Aufmerksamkeit von der Wirtschaft bekommt. AES wird jedoch unvermeidlich anschließend kommen. „Im Juni haben wir deshalb von der Zollbehörde aus eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Dachverbänden, Softwarelieferanten und natürlich auch Portbase ins Leben gerufen.“

Nach diesen Sondierungsgesprächen über die Neuerungen werden einige Webinars organisiert. Damit soll die Einführung von AES auch außerhalb der Arbeitsgruppe bekannter gemacht werden.

Der 30. November 2023 ist die Deadline aus Brüssel, zu der AES implementiert sein muss. „Wer dann nicht auf die Umstellung auf AES vorbereitet ist, kann keine Meldungen mehr machen und hat somit ein Problem. Deshalb rufen wir die Parteien auf, sich rechtzeitig Gedanken über die Auswirkungen zu machen und nicht zu spät mit den Vorbereitungen zu beginnen.“

Auf dem Weg zu einer hafenweiten Wahrheit 

Für all die Millionen Container, die jährlich von außerhalb der Europäischen Union im Rotterdamer Hafen eintreffen, und auch von den wieder abfahrenden Containern, führt jedes Terminal seine eigenen sogenannten RTO-Aufzeichnungen, die von der Zollbehörde hinterher kontrolliert werden. Alle beteiligten Parteien sind sich einig, dass diese Vorgehensweise intelligenter und effizienter gemacht werden kann. Auch im Hinblick auf den Transfer von Containern der Terminals untereinander. Durch die Entwicklung eines umfassenden Container Tracking Systems ergreift Portbase deshalb die Initiative, um so zu einer einzigen zentralen Hafenverwaltung zu kommen. 

Im zweijährlichen Logistics Performance Index der Weltbank stehen die Niederlande jedes Mal wieder in den oberen Rängen. Einer der wichtigsten USPs unseres Landes ist die fortschrittliche Arbeitsweise der Zollbehörde, bei der moderne Überwachung Hand in Hand mit Handelserleichterungen geht. Zugleich sind sich viele Parteien im Hafen der Tatsache bewusst, dass es bei der Zolladministration rund um die Einfuhr von Waren noch viel zu tun gibt. Eine hafenweite Herangehensweise, bei der Container noch schneller durch den Hafen gehen, der Verwaltungsaufwand reduziert und die Überwachung verbessert wird, kann für jeden viele Vorteile bieten.

Jeder eine eigene Verwaltung

Bei der aktuellen Arbeitsweise führt jedes einzelne Terminal für die Zollbehörde eine eigene sogenannte RTO-Verwaltung (Ruimte Tijdelijke Opslag – Raum für befristete Lagerung). Von der Ankunft am Terminal bis zur Abfahrt verwaltet ein Terminal damit alle Status der von Übersee eintreffenden Container. Für die Zollbehörde ist dies die Grundlage, um zu kontrollieren, dass Waren nicht unrechtmäßig in den freien Verkehr kommen. Jeden Monat vergleicht die Zollbehörde alle RTO-Aufzeichnungen mit den eigenen Daten aus den Zollerklärungen der Reedereien. Bei Abweichungen oder Überschreitung der maximal zulässigen Aufenthaltszeit von 90 Tagen, kann die Zollbehörde daraufhin tätig werden.

Auch strenges Vorgehen für Transfers

Die für die Zollaufsicht notwendigen, strikten RTO-Regeln haben auch Konsequenzen für den regelmäßig vorkommenden Austausch von Containern zwischen den Terminals. Ein Container, der mit einem Deepsea-Schiff an Terminal 1 eintrifft, muss z.B. auf einem Feeder von Terminal 2 weiterfahren. Sowohl von der Reederei als auch vom Terminal erfordert dies unter den aktuellen RTO-Regeln viel zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Schließlich verlässt ein Container den einen befristeten Lagerplatz und trifft auf einem anderen wieder neu ein. Die Zollbehörde will die Sicherheit, dass die Zollabläufe korrekt befolgt werden und die Ladung nicht unterwegs plötzlich verschwindet.

Machbarkeitsstudie

Unter Leitung des Hafenunternehmerverbands Deltalinq wurde vor ca. 2 Jahren mit teilweiser Finanzierung durch Topsector Logistiek geprüft, ob und wie das aktuelle Verfahren verändert werden kann. Das gemeinsame Fazit von Terminals, Spediteuren, Fuhrunternehmen, Zollbehörde und Portbase war, dass ein zentrales Zollsystem zur Warennachverfolgung juristisch möglich ist und für alle Parteien einen großen Mehrwert bietet.

Portbase nimmt Entwicklung in die Hand

Unter dem Namen „Container Tracking System“ hat Portbase dieses Jahr die Herausforderung angenommen, eine zentrale, alles umfassende Hafenverwaltung zu bauen. Sehr viele benötigte Daten befinden sich schließlich schon im Port Community System, alle beteiligten Parteien sind bereits angeschlossen. Die Realisierung ist trotzdem eine komplexe Aufgabe, die einen langen Atem und eine schrittweise Herangehensweise erfordert. Der erste Schritt ist die Entwicklung eines hafenweiten RTO, als Ersatz für die jetzigen losen RTO-Aufzeichnungen der einzelnen Terminals, wobei jeder RTO-Inhaber (Terminal) für seine eigene Verwaltung verantwortlich bleibt. Durch die Realisierung eines Transfermoduls kann dann auch der Transport von Containern zwischen teilnehmenden RTOs vereinfacht werden. Ein „Zoll-Dashbord“ ermöglicht schließlich der Zollbehörde die Überwachung in Echtzeit, anstatt der jetzt notwendigen monatlichen Kontrolle der einzelnen RTO-Aufzeichnungen im Nachhinein. Als Fundament für das Ganze realisiert Portbase eine Basisadministration mit allen benötigten Daten.

Große Vorteile

Die Vorteile eines zentralen Container Tracking Systems sind für Portbase völlig klar: Schneller Transport stärkt die Wettbewerbsposition des Hafens und verbessert die Trade Compliance. Mit der Zollbehörde werden einheitliche hafenweite Absprachen möglich und die Kontrolle der hafenweiten RTO-Administration kann in Echtzeit stattfinden anstatt hinterher. Die Einführung eines zentralen Container Tracking Systems sorgt außerdem für optimale Wiederverwendung von Daten, erfordert weniger Wartung (weil zentral) und führt zu Kostensenkungen.

Konkret an die Arbeit mit hafenweitem RTO

Schritt eins wurde mittlerweile gemacht. Die Entwicklung eines hafenweiten RTO mit der zugrundeliegenden Basisadministration wurde konkret begonnen. Einer der Containerterminals hat sich bereit erklärt, als Startkunde zu fungieren, so dass das Projekt einen guten Start hat. In einer hafenweiten Arbeitsgruppe beteiligen sich alle Deepsea-Terminals. Von Anfang an werden so jedermanns Wünsche berücksichtigt. Sobald es soweit ist, kann sich ein Terminal auf diese Weise problemlos an den hafenweiten RTO anschließen. Das Ziel von Portbase ist, im Herbst 2023 mit dem ersten Terminal den neuen RTO konkret zu testen.

 

Datafuel

„Sehr gute Art der Zusammenarbeit“ 

Bei Data Fuel arbeitet Portbase gemeinsam mit der Hafencommunity an Verbesserungen, die zu einem intelligenter und damit effizienter organisierbaren Hinterlandtransport beitragen sollen. Im Namen von Transport en Logistiek Nederland (TLN) war Jeroen de Rijcke, Teilmarktsekretär der Alliantie Zeecontainervervoerders (AZV), an diesem ehrgeizigen Programm beteiligt. Er beleuchtet, was inzwischen erreicht wurde und was noch notwendig ist, um weitere Schritte in den niederländischen Häfen zu erreichen, wenn es um die Optimierung von Logistikketten mithilfe von Daten geht.

In den vergangenen Jahren sind die Volumen in den niederländischen Häfen stark gestiegen. Beträchtlich größere Seeschiffe sorgen zusätzlich für enorme Spitzenbelastungen bei den Terminals. Dadurch sind beliebte Slot-Zeiten schnell ausgebucht, und Staus im Hafen sind an der Tagesordnung.

Fünf Schwerpunkte

Mit dem ehrgeizigen Programm Data Fuel arbeitet Portbase, gemeinsam mit der Hafencommunity, an einer Lösung zur Beseitigung dieser unerfreulichen Situation in den niederländischen Häfen. Fünf Schwerpunkte – fünf Vs – stehen dabei im Zentrum:

  • Vollenden, indem die Nutzerfreundlichkeit der Portbase-Dienst erhöht wird
  •  Verbreitern, indem möglichst viele (Inland-)Terminals und Leercontainerdepots an das Port Community System (PCS) von Portbase angeschlossen werden.
  • Vertiefen, indem mehr Informationen verfügbar gemacht werden
  • Verbessern, durch innovative Lösungen
  • Vertrauen, indem Logistikketten sicherer gemacht werden

Die Implementierung der dafür benötigten (neuen) Funktionen, die in Absprache mit Vertretern der Hafenunternehmen und Branchenorganisationen zustande gekommen sind, findet schrittweise statt.

Man braucht einander

De Rijcke ist im Namen von TLN einer dieser Vertreter. Er erzählt: „Portbase ist vor einigen Jahren mit der Bitte an uns herangetreten, eine Vision für einen effizienteren Hinterlandtransport zu entwickeln. Dieser Bitte sind wir gerne nachgekommen, natürlich, denn dies war für uns auch eine Herausforderung. Schließlich gestaltet man die Zukunft für eine große Zahl von Containertransporteuren. Damit hat man eine ziemlich große Verantwortung.“

Durch regelmäßige und gute Treffen mit seinem Teilmarktvorstand, die Besprechung der Visionsentwicklung auf AZV-Mitgliederversammlungen und die Diskussionen mit einer Reihe von Containertransporteuren, die an TLN angeschlossen sind, entstand ein guter Eindruck davon, was diese Vision beinhalten sollte.

Dabei wurde über den eigenen Bedarf hinausgeblickt, betont De Rijcke. „Wir haben uns auch die Binnenschifffahrt und die Bahn angeschaut; Modalitäten, die auch für Fuhrunternehmen immer wichtiger werden. Außerdem sprachen wir mit anderen Parteien im Hafen, wie z.B. der Hafenbehörde Rotterdam. Denn natürlich stehen bei der AZV die Interessen der Containertransporteure ganz oben. Gleichzeitig ist klar, dass wir es nicht alleine schaffen können und einander dringend brauchen, um das große gemeinsame Ziel zu verwirklichen: so viele Güter wie möglich in die Niederlande zu bekommen und diese so effizient wie möglich in unseren Häfen und dem Hinterland abzufertigen.“

Klarer Fahrplan

Mit der ausgearbeiteten Vision in der Tasche ging die AZV anschließend zu Portbase. Damit wurde eine wichtige Grundlage für Inhalte und Prioritäten bei Data Fuel gelegt. „Eine sehr gute Art der Zusammenarbeit“, sagt De Rijcke im Rückblick. „Die Initiative wurde an uns herangetragen, wir haben daraus eine Vision entwickelt und Portbase hat sich u.a. auf dieser Basis an die Arbeit gemacht. Das Ergebnis war ein klarer Fahrplan mit eindeutigen Prioritäten, sodass wir genau wissen, wann wir welche Verbesserungen erwarten können.“

Sofort profitieren

Ein konkretes und aktuelles Beispiel für eine solche Verbesserung ist die Verbindung zwischen dem PCS und den Inlandterminals/Leercontainerdepots im Hinterland. De Rijcke: „Das ist schon ziemlich lange ein Thema, schon 2019 stand dies auf der Tagesordnung. Und jetzt passiert es, wird innerhalb von Data Fuel konkret, auch auf der Grundlage unserer Vision.“

In den vergangenen 2 Monaten wurden fünf Inlandterminals/Leercontainerdepots an das PCS angeschlossen. Damit hat sich die Abdeckung des Portbase-Dienstes Hinterland Container Notification deutlich vergrößert, und es wird viel häufiger auf standardisierte Weise gearbeitet, jetzt auch im Hinterland. De Rijcke: „Das wollten wir erreichen und jetzt ist es so weit. Sehr schön, denn davon profitieren wir sofort. Es macht die Logistikkette noch transparenter und hilft dabei, unsere Planung noch effizienter zu machen. Übrigens profitieren nicht nur die Containertransporteure, sondern auch die jeweiligen Inlandterminals und Leercontainerdepots von dem Anschluss. Sie haben beispielsweise weniger Staus auf ihrem Betriebsgelände und können ihre Kapazitäten viel besser nutzen.“

Zentraler Platz für Transparenz

Was noch nicht realisiert wurde, worauf De Rijcke jedoch besonders hinweist, ist Port Alert. Der erste Schritt in der Entwicklung eines übergreifenden Slot-Zeitensystems im Rotterdamer Hafen. Er erklärt: „Immer mehr Terminals und Depots denken über Slot-Zeiten nach, um so ihre verfügbaren Kapazitäten optimal nutzen und die Verkehrsströme auf ihrem Gelände regeln zu können. Auch für Hinterlandtransporteure bietet dies Vorteile: Man weiß nämlich genau, woran man ist, wenn es einem gelungen ist, eine Slot-Zeit zu reservieren.“ Doch leider haben Slot-Zeiten auch Nachteile, betont De Rijcke. „Vor allem bei kurzen Slot-Zeiten haben Planer die Tendenz mehr Slots zu buchen als sie wirklich brauchen. Dies machen sie nur vorsorglich, aus der Befürchtung heraus, nicht (rechtzeitig) bei einem Terminal oder Depot ankommen zu können. Durch dieses Verhalten entstehen viele verfallene Slots, was sich wiederum auf die verfügbare Kapazität eines Terminals oder Depots auswirkt. Es führt dazu, dass Planungen immer wieder angepasst werden müssen und Wartezeiten bei Terminals und Depots entstehen.“

Um zu vermeiden, dass Containertransporteure dadurch weniger Fahrten pro Tag absolvieren können und der Rotterdamer Hafen auf längere Sicht möglicherweise Marktanteile verliert, könnte ein übergreifendes Slot-Zeitensystem Abhilfe schaffen, so De Rijcke. „Denn damit schafft man an zentraler Stelle Transparenz über Kapazitäten, Besetzung und (erwartete) Abfertigung bei Terminals und Depots im Rotterdamer Hafen. Und auf Basis dieser Transparenz können Planer bessere Entscheidungen treffen.“

Die weitere Entwicklung von Port Alert ist ab dem letzten Quartal 2022 geplant.

Unbedingt beaufsichtigen

De Rijcke schließt: „Lassen Sie mich deutlich machen: Wir von der AZV unterstützen es voll und ganz, dass mit Data Fuel Bewegung in die Sache gekommen ist. Doch zugleich ist klar, dass der Rollout dieses Programms keine negativen Einflüsse auf unsere täglichen Operationen haben darf, auch nicht vorübergehend. Deshalb ist es wichtig, die Implementierung möglichst optimal zu begleiten, um alle Beteiligten rechtzeitig und umfassend bei den Verbesserungen, die durch Data Fuel eingeführt werden, und den dafür notwendigen Maßnahmen mitzunehmen. Was mich betrifft, soll Portbase dies in seiner zentralen, neutralen und unterstützenden Rolle im Hafen unbedingt beaufsichtigen, natürlich in Absprache mit allen Beteiligten, um auf diese Weise dafür zu sorgen, dass diese wichtige Voraussetzung im Implementierungsprozess sichergestellt wird.“

Im Gegenzug haben laut De Rijcke auch die Kettenparteien selbst eine klare Verantwortung. „Alles steht und fällt mit der Bereitschaft gute und relevante Daten miteinander zu teilen.“ De Rijcke hofft deshalb, dass sich möglichst viele Parteien an Data Fuel beteiligen. „Effizienter Containertransport hängt schließlich von mehreren Parteien ab. Nur gemeinsam erreicht man das Optimum.“

Ihre Meinung zählt!

Portbase erhält in der Ausgabe 2022 der jährlichen großen Kundenerfahrungs umfrage eine gute Note von 7,7. Die von den täglichen Nutzern des Port Community Systems (PCS) vergebene Note ist eine schöne Bewertung. Viel wichtiger sind jedoch die daraus resultierenden Verbesserungspunkte. Für Portbase sind dies entscheidende Signale, um an weiteren Verbesserungen arbeiten zu können. Die ersten konkreten Maßnahmen wurden bereits in die Wege geleitet.

Werfen Sie einen Blick auf die Infografik mit den wichtigsten Ergebnissen

Werfen Sie sich die Infografik mit einem ausführlichen Bild der Ergebnisse an

Bei Portbase sind Jos Jooren als Marktforscher und Marlies de Groot aus der Abteilung Kundenerfahrung die treibenden Kräfte hinter den vielen Umfragen, die Portbase das ganze Jahr über durchführt, um die Dienstleistungen zu verbessern. Umfragen, die von klein bis groß reichen, von strategischen und taktischen Themen bis hin zu Fragen über operative Erfahrungen. „Zunächst möchte ich mich herzlich bei den Kunden dafür bedanken, dass sie sich immer wieder die Zeit nehmen, unsere Fragebögen auszufüllen“, sagt Jooren, der sich gemeinsam mit De Groot über das Engagement der Community freut. „Wir wissen dies sehr zu schätzen. In unserer Organisation nutzen die verschiedenen Teams diesen Input für konkrete Verbesserungsmaßnahmen. Wir möchten unsere Dienstleistungen kontinuierlich optimieren.“

Oftmals sehr praktische Verbesserungen

Die Ausgabe 2022 der jährlichen Kundenerfahrungsumfrage lieferte wieder viele wertvolle Erkenntnisse. Die diesjährige Umfrage konzentrierte sich speziell auf die operativen Erfahrungen der Nutzer. „Dabei geht es oft um sehr konkrete Themen“, sagt De Groot. „Eines dieser Themen ist zum Beispiel die automatische Abschaltung des PCS bei zu langer Inaktivität. Nutzer empfinden dies als störend, während wir diese Maßnahme unter dem Gesichtspunkt der Informationssicherheit gut erklären können. Gleichzeitig entsteht dadurch jedoch ein Spannungsverhältnis zur Benutzer freundlichkeit.“

Einfachere Anbindung

Es ist nur ein kleines Beispiel. Die Infografik mit den wichtigsten Umfrage ergebnissen zeigt viele weitere Ergebnisse, mit denen sich Portbase auseinandersetzen wird oder bereits auseinandergesetzt hat. Jooren: „Die Anbindung eines neuen Kunden an die Dienste von Portbase wird zum Beispiel als sehr mühsam empfunden. In den kommenden Monaten werden die Marketing- und Vertriebsabteilungen viel Zeit und Energie investieren, um diesen Prozess zu vereinfachen und den Kunden bessere Unterstützung zu bieten.“

Zunehmende Wertschätzung

Die Note von 7,7 ist natürlich ein Durchschnittswert. Manche Kundengruppen sind positiver eingestellt als andere. Wie in früheren Umfragen sind die Reedereien und Terminals am zufriedensten und die Gruppe der Hinterlandtransporteure am kritischsten. Allerdings ist bei dieser Gruppe auch eine Veränderung zu beobachten. „In der Umfrage vor zwei Jahren war die Benutzerfreundlichkeit der Hinterlanddienste ein wichtiges Thema. Wir bei Portbase haben dieses Signal ernst genommen.“ In der aktuellen Umfrage wurde die Benutzerfreundlichkeit von den Hinterlandtransporteuren mit der Note 7,4 bewertet. „Vor zwei Jahren war dies eine 7,1 und vor vier Jahren sogar nur eine 6,7. In Sachen Benutzerfreundlichkeit sind noch weitere Neuerungen in Vorbereitung – das System wird also fortlaufend weiterentwickelt.“

Fester Platz für Kundenforschung

Die positive Entwicklung in der Gruppe der Hinterlandtransporteure ist vielleicht das beste Beispiel dafür, was die Einholung von Kundenfeedback Jahr für Jahr bewirkt. De Groot: „Die Kundenforschung wird zunehmend zu einem festen Bestandteil unserer täglichen Prozesse. Nutzer geben ihren Input aus einem bestimmten Grund. Wir bei Portbase arbeiten wirklich daran, uns ständig zu verbessern.“

In Memoriam: Richard Morton (IPCSA)

Vor kurzem ist Richard Morton, Generalsekretär der IPCSA, nach einem harten, aber ungerechten Kampf verstorben.

Wir sind sehr traurig, weil wir wissen, dass wir diesen lieben, freundlichen und herzlichen Menschen von nun an vermissen werden.

Richard hinterlässt seine Frau und seine Tochter, denen unser tief empfundenes Beileid gilt.

Wir werden uns immer an Richard wegen seiner Persönlichkeit, aber auch wegen seiner Arbeit für die IPCSA erinnern. Ohne die kontinuierliche Energie und den Beitrag, den Richard in den letzten 11 Jahren geleistet hat, wäre die IPCSA nicht dort, wo sie heute ist. Dafür sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet.

ECT - Remote Check-In

Voranmeldung über Portbase in Kürze um Remote Check-In bei ECT erweitert

Ab Montag, den 26. September wird für die Voranmeldung Ihrer Besuche bei Hutchison Ports ECT Rotterdam (ECT) ein Remote Check-In phasenweise über Hinterland Container Notification Road (HCN Road) von Portbase zur Verfügung gestellt.

Wenn Ihr Fahrer im Dienst HCN Road eine komplette und korrekte Voranmeldung einreicht, braucht er auf dem ECT Delta Terminal nicht mehr zum Gebäude 5 zu fahren. Das spart voraussichtlich ca. 15 Minuten pro Besuch. Auch auf dem ECT Euromax Terminal kann der Fahrer schneller weiterfahren.

Markteinführung

Der Remote Check-In ist ab Montag, den 26. September in HCN Road wird in Phasen für alle Fuhrunternehmen verfügbar. Zurzeit findet ein Testlauf statt. Nach und nach werden ECT und Portbase die Zahl der Teilnehmer an diesem Test erhöhen. Wenn Ihr Unternehmen an der Reihe ist, werden Sie rechtzeitig von ECT benachrichtigt. Außerdem erhalten Sie Informationen darüber, wie Sie den Remote Check-In optimal nutzen. ECT wird seine bisherige RCI-Funktion über seinen eigenen E-Service zum 1. November einstellen.

Bestandteil von Data Fuel

Die Erweiterung von HCN Road um einen Remote Check-In ist Teil des Programms Data Fuel. Gemeinsam mit vielen anderen Parteien arbeitet Portbase dabei in den kommenden Jahren an Verbesserungen, Lösungen und Innovationen, die den Container-Hinterlandtransport intelligenter, effizienter und nachhaltiger machen.

Dies findet anhand fünf verschiedener Vs statt:

  • Vollenden der Benutzerfreundlichkeit (Dienste und Dienstleistung)
  • Verbreitern der Anschlüsse (mehr Terminals und Depots)
  • Vertiefen, indem mehr Informationen verfügbar gemacht werden
  • Verbessern (gemeinsam mit Partnern)
  • Vertrauen in die Kette (Sicherheit)

Die Einführung des Remote Check-In für Besuch bei Hutchison Ports ECT Rotterdam gehört zum V für Vertiefen der in HCN für Fuhrunternehmen verfügbaren Informationen und zum V für Vertrauen. Die Einführung des Remote Check-In macht den Gate-Prozess sicherer. Der PIN-Code wird bei der Durchführung der Fahrt nicht mehr benötigt. Sie wird durch die RCI-Nummer ersetzt. Darüber hinaus kann die Fahrt nur von einem Fahrer mit einer Frachtkarte der Organisation durchgeführt werden, die auch den Remote Check-In erstellt hat, oder des beauftragten Transportunternehmens (Charter).

Customer Service

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Portbase und RheinPorts unterzeichnen gemeinsame Vereinbarung

Am Donnerstag, den 1. September, unterzeichneten RheinPorts und Portbase eine gemeinsame Vereinbarung, um die digitale Infrastruktur entlang des Rhein-Alpen-Korridors auszubauen und alle beteiligten Hafengemeinden bestmöglich durch Daten miteinander zu verbinden.

Mit der Unterzeichnung dieses Abkommens wird der Austausch von Wissen und Know-how in den kommenden Jahren weiter intensiviert, um den wichtigen Korridor Rotterdam-Basel-Genua weiter zu digitalisieren und nachhaltiger zu gestalten. Eines der Ziele ist die weitere Koordinierung zwischen den beiden Hafengemeinschaftssystemen.

RheinPorts ist das Ergebnis eines Zusammenschlusses von drei Häfen: Duisport – Duisburger Hafen, Ports de Mulhouse-Rhin und Schweizerische Rheinhäfen – Port of Switzerland.

Mehr als die Hälfte des Transportvolumens zwischen der Schweiz und Rotterdam wird per Binnenschiff abgewickelt, ein Drittel per Bahn und nur 1 Prozent per LKW.